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Matthias PankertDie Sicherheitslücke in Auto-Funkschlüsseln ließe sich leicht schließen. Ein Statement von Matthias Pankert, Senior Vice President Utimaco IS GmbH.

Dass es Sicherheitsforschern wieder gelungen ist, die Funkfernbedienungen für Autos von 15 Herstellern zu knacken, zeigt vor allem eines ganz deutlich: Die Automobil- und die IT-Branche sind noch nicht ausreichend zusammengewachsen – und das, obwohl in der Vergangenheit bereits ähnliche Sicherheitslücken aufgedeckt wurden. Dies ist umso unverständlicher, da sichere IT-Standardverfahren für Aufgaben wie diese bereits seit langem auf dem Markt verfügbar sind. So liefert etwa das Konzept für die Generierung von One Time Passwords auf der Basis von starken Zufallszahlen auch für Auto-Funkschlüssel eine sichere Basis. Hierbei ist es wichtig, individuelle initiale Zufallszahlen für jedes Fahrzeug zu erzeugen und zu verwalten. Fahrzeug und Schlüssel werden damit personalisiert.

Hardwareseitig abgesicherte Mikrocontroller im Funkschlüssel sorgen für das sichere Abspeichern und Ausführen der kryptografischen Codes. Autoknacker haben so keine Chance, den eigentlichen Code mitzuschneiden, zu hacken und zu missbrauchen.

Automobilhersteller müssen dringend ihre Hausaufgaben im Fach Digitalisierung machen, wenn sie das Vertrauen ihrer Kunden nicht verlieren möchten. Der erste Schritt dazu ist, IT-Sicherheitsexperten von Anfang an in ihre Sicherheitsarchitektur einzubinden.
 


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