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MitarbeiterOxford Economics veröffentlicht die Ergebnisse einer globalen Studie, die sich mit den Auswirkungen moderner Arbeitsumgebungen auf Mitarbeiter befasst. Dabei setzt sich die Befragung mit den Anforderungen von Angestellten an ihren Arbeitsplatz auseinander und zeigt, was Vorgesetzte tun können, um die Produktivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu steigern.

Das Forschungsinstitut Oxford Economics befragte weltweit über 1.200 Führungskräfte und Angestellte aus verschiedensten Industrie- und Funktionsbereichen. Die Teilnehmer kommen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Indien, China, Australien, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen. Die Studie umfasste zudem tiefergehende Interviews mit Führungskräften, die sich aktiv mit den Herausforderungen moderner Arbeitsumgebungen an die Zusammenarbeit und Produktivität, wie sie speziell in offenen Büroumgebungen auftreten, beschäftigen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Angestellte wollen einfach (ungestört) arbeiten. Die Möglichkeit, fokussiert und ohne Unterbrechungen zu arbeiten, hat für 29 Prozent der weltweit befragten Mitarbeiter Top-Priorität, wenn es um die Gestaltung der Büroumgebung geht. Sogar 38 Prozent der deutschen Angestellten urteilten so. Andere Vorzüge, wie beispielsweise kostenloses Essen, sind den Studienteilnehmern nach wesentlich unwichtiger (priorisiert von keinem der Befragten weltweit wie aus Deutschland).
  • Die Integration von Technik ist ein fortlaufender Prozess. Von Angestellten wird oft erwartet, dass sie rund um die Uhr mit ihrem Arbeitsplatz in Verbindung stehen. Allerdings bestätigten nur 40 Prozent der Befragten, dass sich die Geräte, die sie zuhause oder unterwegs verwenden, problemlos mit den Lösungen im Büro integrieren lassen. Bei den deutschen Befragten gaben dies sogar nur 28 Prozent an.
  • Ständige Erreichbarkeit erzeugt zwanghaftes Verhalten – und kann bis zum Burnout führen. Mehr als ein Drittel der befragten Angestellten weltweit wie in Deutschland begründeten die häufige Nutzung ihrer technischen Geräte vor allem mit Gewohnheit, Zwang, der Angst etwas zu verpassen oder gar sozialem Druck.
  • Die Führungsebene erkennt vorhandene Probleme nicht. Beinahe zwei Drittel der Führungskräfte gaben an, dass ihre Angestellten über alle technischen Tools verfügen, um Ablenkungen und Störungen während der Arbeit zu reduzieren (Deutschland: 64 Prozent der Führungskräfte). Dem stimmten weniger als die Hälfte der befragten Mitarbeiter zu (Deutschland: 24 Prozent der Angestellten).

„Umgebungsgeräusche und Ablenkungen beeinflussen die Produktivität maßgeblich“, so Edward Cone, Deputy Director of Thought Leadership und Technology Practice Lead bei Oxford Economics. „Das sind Probleme, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen sollten. Dafür müssen sie diese jedoch zunächst erkennen.“

Der Report zur Studie listet folgende Empfehlungen für Arbeitgeber, wie diese ihre Mitarbeiter dabei unterstützen können, produktiver zu arbeiten – ein Bedürfnis, das die befragten Angestellten betonten:

  • Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern offen über ihre Einschätzung und die Optimierung der Gestaltung der Arbeitsumgebung, Arbeit von zuhause und unterwegs sowie eingesetzter Technik.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter mit allen Tools und Geräten ausgestattet sind, um ihrer Arbeit ortsunabhängig nachzugehen.
  • Stellen Sie Ihren Mitarbeitern Ruhezeiten und Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung, um konzentriert und fokussiert zu arbeiten.
  • Ermutigen Sie Ihr Team, sich nach der Arbeit auch technisch vom Arbeitsgeschehen zurückzuziehen und Handy, Computer und Co. einfach abzuschalten, um zu einer guten Work-Life-Balance zu finden.

Da sich Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität nachweislich direkt auf den finanziellen Erfolg von Unternehmen auswirken, kommt die Untersuchung zu dem Schluss, dass die Investitionen und Bemühungen in eine durchdachte Bürogestaltung, die Integration von Technik und eine gute Work-Life-Balance der Mitarbeiter durchaus lohnenswert sind.

Der Executive Summary zur Studie sollte kostenlos hier stehen: www.oxfordeconomics.com

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