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KonsolidierenDer Anbietermarkt für Technologieberatung und Engineering Services in Deutschland steht trotz Wachstum vor einer Konsolidierung. Gleichzeitig gewinnen internationale Projektressourcen an Bedeutung. 

Davon sind führende Engineering-Anbieter in Deutschland überzeugt. Wesentliche Treiber für diese Entwicklung sind der hohe Kostendruck sowie veränderte Kundenanforderungen. Das sind zentrale Ergebnisse der Trendstudie „Internationale Herausforderungen für Engineering Services“, die von der Lünendonk GmbH in Zusammenarbeit mit Deltek durchgeführt wurde. Deltek ist ein international führender Anbieter von Business-Software für projektorientierte Dienstleistungsunternehmen. Für die Trendstudie wurden 30 führende Engineering-Dienstleister auf hoher Entscheiderebene in Deutschland befragt.

Automobilindustrie

Bild: 80% der Engineering Service Anbieter mit einem Umsatz über 500 Mio. € erwarten, dass es künftig vermehrt auf internationale Projekt-Ressourcen ankommt. (Quelle: Lünendonk)

„Gerade die großen Auftraggeberunternehmen wollen vermehrt umfangreichere Aufgabenpakete extern vergeben und erwarten von ihren Dienstleistungspartnern, dass Teile der Projektumsetzung im Ausland erfolgen, um durch geringere Lohnkosten an ausländischen Projektstandorten zu profitieren“, beschreibt Hartmut Lüerßen, Partner bei Lünendonk, die Entwicklungen. Gerade die Automobil- und Zulieferindustrie verfolgt diese Ansätze inzwischen mit Nachdruck. Das spiegelt sich in den Einschätzungen der befragten Engineering-Anbieter deutlich wider. So stimmen 80 Prozent der sehr großen und international positionierten Anbieter der These zu, dass „die Automobilindustrie mehr internationale Projektressourcen von Engineering-Services-Anbietern verlangt“. Bei den mittelgroßen und überwiegend auf den deutschen Projektmarkt fokussierten Dienstleistern sind es 65 Prozent, die der These zustimmen.

„Kommt es zu dieser Entwicklung, dürften mittelgroße, breit aufgestellte Engineering-Dienstleister verstärkt unter Druck geraten. Einerseits fehlt ihnen gegenüber den internationalen Playern die Größe und andererseits die Spezialisierung im Wettbewerb mit Nischenanbietern“, erläutert Lüerßen. Mit 63 Prozent erwarten fast zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass Engineering-Service-Anbieter ohne internationale Positionierung den Status als Preferred-Partner verlieren werden. Durchschnittlich erzielen die führenden Engineering-Dienstleister mehr als 56 Prozent ihrer Umsätze mit Automobilherstellern und Zulieferern.

Technologischer Wandel wird durch Digitalisierung bestimmt

Neben den veränderten Kundenanforderungen sehen die befragten Engineering-Services-Anbieter den technologischen Wandel als Wachstumstreiber. Innerhalb des technologischen Wandels steht insbesondere die Digitalisierung im Fokus. Industrie 4.0, Geschäftsmodelle auf der Basis von Daten, Big Data und das Internet der Dinge: Von diesen Themen versprechen sich die Anbieter besondere Impulse für den Engineering-Markt.

Für die Trendstudie wurden 30 führende Anbieter für Technologie-Beratung und Engineering Services befragt. 10 Unternehmen erzielen Gesamtumsätze von mehr als 500 Millionen Euro weltweit. Die Interviews wurden mit hochkarätigen Entscheidern geführt. Die Studie ist ab sofort kostenfrei erhältlich unter www.deltek.de/luenendonktrendstudie.

Die Lünendonk-Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungsportfolios von Lünendonk zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, seine Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

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