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Andreas Hartl, Regional Vice President DACH, RiverbedAm 3. April, feiert das iPad seinen fünften Geburtstag. Andreas Hartl, Regional Vice President DACH, Riverbed, kommentiert den Einfluss der mobilen Geräte auf die IT-Abteilungen.

Die Einführung von diesem Tablet verbinden vielleicht viele mit dem Schreiben von Mails auf dem Sofa oder dem Ansehen von Filmen im Auto. Aber tatsächlich geht die Bedeutung des iPad weit darüber hinaus, denn mit ihm begann die alles verändernde Phase des BYOD (Bring your own device): Arbeitnehmer begannen damit, selber zu entscheiden, welche mobilen Geräte sie beruflich nutzen – und für IT-Abteilungen war nichts mehr so wie vorher. 

In der Zeit vor dem iPad waren unternehmenseigene mobile Geräte die Norm – Aspekte wie Nutzerfreundlichkeit oder gar Design spielten dabei keine Rolle, es ging rein um die Sicherheit und die beste Integration mit der Unternehmens-IT. Doch schon bald wurde das iPad zu einem wahren Statussymbol in den Vorstandsetagen von Unternehmen weltweit. Sein Erfolg bewegte auch andere Hersteller dazu, mobile Geräte anzubieten, die Endanwender sowohl privat als auch geschäftlich nutzen konnten. Seitdem dominiert in Unternehmen der „technisch selbstbestimmte“ Mitarbeiter, der selbst entscheidet, welche Applikationen er für seine Arbeit auf welchen Geräten verwendet und damit SaaS (Software as a Service)-Anwendungen vorantreibt.

Aber auch wenn das iPad sowie seine diversen Nachfolger unterschiedlichster Hersteller viele positive Neuerungen für Endnutzer brachten, bedeuten sie für IT-Abteilungen doch eine ganze Reihe neuer Herausforderungen. Wie sollen CIOs Kontrolle und Einblick bewahren, wenn Mitarbeiter einfach eigene Anwendungen herunterladen statt unternehmensgeprüfte verwenden? Die Probleme, die durch Trends wie BYOD und BYOA (Bring your own application) entstanden sind, werden IT-Abteilungen auch weiterhin beschäftigen. Es ist schwierig, in diesem Umfeld einen Überblick über die Verbreitung von Daten und Anwendungen zu behalten. IT-Abteilungen müssen daher weiter innovative Lösungen finden, um beispielsweise Schwierigkeiten mit Brandbreiten oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden. CIOs müssen darüber im Bilde sein, welche (genehmigten und nicht genehmigten) Anwendungen Mitarbeiter vermehrt auf ihren persönlichen Geräten einsetzen und enge Beziehungen mit deren Herstellern eingehen. Neue Technologien müssen sich nach dem richten, was Mitarbeiter nutzen – so können IT-Abteilungen mehr Kontrolle über die geteilten Informationen erhalten und das zugrunde liegende Netzwerk optimieren.

Seitdem das iPad von privaten Nutzern auch geschäftlich verwendet wird, versuchen andere Anbieter, diesen Erfolg für sich zu wiederholen. So schaffen Facebook und Google Plattformen für den Ersatz von E-Mails und es scheint, dass die Entwicklungen in den nächsten fünf Jahren noch mehr verschiedene Geräte und Anbieter auf den Plan rufen werden. CIOs müssen hier auf dem Laufenden bleiben und wissen, womit Mitarbeiter arbeiten. So können sie gezielt mit Anbietern zusammen arbeiten, um deren Dienste zu integrieren und Wettbewerbsvorteile zu gewinnen.

Alles in allem ist es erstaunlich, wie weit sich die Business-IT seit 2010 entwickelt hat. Bezeichnungen wie hybride IT, BYOD und Schatten-IT waren damals fast noch Fremdworte – heute stehen sie im Mittelpunkt der IT-Strategien.

Andreas Hartl, Regional Vice President DACH, Riverbed 

www.riverbed.de

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