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Microsoft übernimmt die Devices und Services Sparte von Nokia und bietet zukünftig Geräte sowie Dienste aus einer Hand an.

Microsoft hat heute den Abschluss der Übernahme der Devices und Services Sparte von Nokia bekanntgegeben. Die Übernahme wurde von den Nokia Aktionären sowie staatlicher Aufsichtsbehörden genehmigt.

“Heute begrüßen wir die Nokia Devices und Services Sparte. Die Fähigkeiten, die Nokia einbringt, wird unsere Transformation beschleunigen“, so Satya Nadella, CEO von Microsoft. „Gemeinsam mit unseren Partnern liegt unser Fokus weiterhin auf einer noch schnelleren Bereitstellung von Innovationen in einer ‚mobile-first, cloud-first‘ Welt“.

Der frühere President und CEO von Nokia, Stephen Elop, wird Executive Vice President der Microsoft Devices Group und berichtet in dieser Funktion an Satya Nadella. Elop verantwortet das umfangreiche Gerätegeschäft und damit die folgenden Produkte: die Lumia Smartphones und Tablets, Nokia Mobiltelefone, Xbox, Surface, Perceptive Pixel (PPI) Devices und Zubehör.

Microsoft begrüßt die branchenerfahrenen Mitarbeiter von Nokia an mehr als 130 Standorten in über 50 Ländern weltweit. Zu diesen gehören mehrere Produktionsstätten, die ein breites Portfolio an innovativen Devices, Mobiltelefonen sowie Services designen, entwickeln, herstellen und vertreiben. Als Teil des Abschlusses wird Microsoft alle bestehenden Nokia Kundengarantien für existierende Geräte übernehmen.

Windows Phone ist das am schnellsten wachsende Ökosystem im Smartphone Markt und die Zahl der Geräte nimmt kontinuierlich zu. Laut IDC konnte Windows Phone im vierten Quartal 2013 seine Position unter den Top drei Smartphone Betriebssystemen ausbauen und ging im Vergleich zu den führenden Betriebssystemen als die am schnellsten wachsende Plattform mit 91 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr hervor[1].

Mit dem Mobilfunkgeschäft von Nokia zielt Microsoft zudem auf den lukrativen Markt mobiler Endgeräte mit einem jährlich potentiellen Umsatz von 50 Milliarden Dollar[2].

Microsoft wird seiner Linie treu bleiben und auch weiterhin eng mit Hardware-Partnern, Entwicklern, Telekommunikationsunternehmen, Vertragshändlern und Einzelhändlern zusammenarbeiten. Microsoft wird Partnern weiterhin Plattformen, Tools und Applikationen zur Verfügung stellen, um diesen die Herstellung ausgezeichneter Geräte zu ermöglichen.

Durch die gemeinsame Entwicklung von Hardware und Software wird Microsoft die Nachfrage für Windows-Geräte insgesamt steigern.

Wie bei Abkommen dieser Größe und Komplexität üblich, haben Microsoft und Nokia ihre Absprachen hinsichtlich der Fertigungsprozesse angepasst. Wie bereits bekannt gegeben, wird Microsoft die Fertigungsanlagen im südkoreanischen Masan nicht übernehmen. Die Fabrik in Chennai, Indien, wird ebenfalls bei Nokia verbleiben. Microsoft wird rund 25.000 neue Mitarbeiter willkommen heißen.

www.microsoft.com

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