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Studie zeigt, dass Wunsch und Wirklichkeit in puncto integrierte Prozesse, Collaboration, Benutzerfreundlichkeit und Mobilität auseinanderklaffen.

Es gibt Nachholbedarf bei Geschäftsanwendungen in deutschen Unternehmen: Integrierte Geschäftsprozesse, Reporting und Datenanalyse, Collaboration, Benutzerfreundlichkeit sowie Mobilität sind momentan die größten Herausforderungen. Das zeigen die strategischen Berater von PAC und der Business-Softwareanbieter Infor in einer gemeinsamen Studie. Hierzu wurden 100 Unternehmen mit 100 und mehr Mitarbeitern in Deutschland telefonisch befragt. Unter den Befragungsteilnehmern befanden sich größtenteils Fachbereichsverantwortliche, aber auch Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder.

Integrierte Geschäftsprozesse sind noch ausbaufähig

Für fast 90 Prozent der Firmen sind integrierte Geschäftsprozesse ein wichtiges Thema. Aber gleichzeitig stufen zwei Drittel der Unternehmen den Wertbeitrag von Geschäftsanwendungen zur Realisierung integrierter Geschäftsprozesse momentan nur als befriedigend und schlechter ein. Jedes dritte Unternehmen hat Investitionsbedarf, wenn es darum geht, dass Einkauf, Vertrieb, Marketing, Produktion und Service nahtlos ineinandergreifen.

Reporting und Datenanalysen: Anforderungen bleiben oft unerfüllt

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Reporting und Datenanalysen: Für über 80 Prozent der Firmen ist der schnelle Zugriff auf Berichte, Dashboards und KPIs, die auf die individuellen Bedürfnisse der Sachbearbeiter und Manager zugeschnitten sind, wichtig. Die Mehrheit verspricht sich davon bessere strategische Entscheidungen. Doch nur bei einer Minderheit (etwa 40 Prozent) genügt die Software bereits den Anforderungen.

Collaboration steigert die Effizienz von Prozessen

Darüber hinaus sind mehr als 80 Prozent der Firmen überzeugt, dass die Vernetzung von Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen über Collaboration-Funktionen immer wichtiger wird. Im Vordergrund steht dabei die operative Unterstützung bei der Sachbearbeitung, aber auch teamorientierte Aufgaben- und Projektarbeit zählt dazu. Etwa 70 Prozent der Firmen sehen gute Chancen, mit integrierten Collaboration-Lösungen Aufgaben effizienter zu koordinieren.

Eher schlechte Noten für Benutzerfreundlichkeit

In Bezug auf die allgemeine User Experience stellen gut drei Viertel der Manager fest: Mitarbeiter fordern verstärkt benutzerfreundliche, einfach und schnell zu bedienende Unternehmenssoftware. Allerdings vergibt der Großteil der Firmen bei der Bewertung der User Experience der eingesetzten Unternehmenssoftware bisher noch eher schlechte Noten.

Mobilität ist Investitionsschwerpunkt

Momentan steht auf der Investitionsagenda das Thema Mobilität ganz oben. Fast 90 Prozent der befragten Manager sehen durch mobile Anwendungen Möglichkeiten, den Kundenservice zu verbessern. Obwohl Mobilität nicht der wichtigste Trend ist, wollen hier die meisten Firmen investieren: Fast jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) plant innerhalb der nächsten zwei Jahre konkrete Investitionen in die Nutzung von Unternehmenssoftware auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Für nahezu alle Unternehmen steht dabei die Sicherheit an erster Stelle.

„Die größten Herausforderungen der Unternehmen betreffen Effizienz, Kosten und Qualität von Geschäftsprozessen sowie Mitarbeiterproduktivität“, fasst Frank Niemann, Principal Consultant Software & SaaS Markets bei PAC zusammen. „Wie die Studie zeigt, haben Themen wie Collaboration in Zusammenhang mit Geschäftsanwendungen Einfluss auf die Prozesseffizienz und Produktivität, somit also eine Antwort auf diese Herausforderungen.“

„Die Studie zeigt, dass Unternehmenssoftware zwar für viele, aber nicht für alle Firmen einen hohen Wertbeitrag liefert“, so Gerhard Knoch, VP und General Manager DACH bei Infor. „Einige Unternehmen nutzen Anwendungen, die sie nur unzureichend bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen. Sie haben somit entweder die Potenziale der Software noch nicht voll ausgeschöpft oder aber die Anwendungen passen nicht zu ihren aktuellen Anforderungen. Softwarehersteller beziehungsweise IT-Beratungshäuser sind gefordert, Firmen diese Potenziale aufzuzeigen.“

www.infor.de

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