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Bisher waren für Planung und Bau eines Rechenzentrums mehrere Monate erforderlich.

Mit RiMatrix S, dem modularen, standardisierten Rechenzentrum von Rittal, geht dies deutlich schneller. Der Anwender kann mit dem Rittal RiMatrix S Selektor in nur sieben Schritten sein neues Rechenzentrum selbst konfigurieren und direkt bestellen. Der Selektor umfasst neun Klimazonen und ist damit optimal auf internationale Kundenvorgaben abgestimmt. Als App für Apple iOS und Android ist das Tool auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Mit seinem neuen standardisierten Rechenzentrum hat Rittal die bestehende RiMatrix Produktlinie um ein Baukastenprinzip mit vordefinierten Modulen aus Server- und Netzwerkrahmengestellen, Klimatisierung, Stromversorgung und Monitoring ergänzt. Von den Standardelementen profitieren Entwurf, Umsetzung und Betrieb. Der Kunde beauftragt RiMatrix S modulweise und mit einer einzigen Artikelnummer. Innerhalb Europas beträgt die Lieferzeit sechs Wochen. Um diesen Prozess noch einfacher und schneller zu gestalten, bietet Rittal seit der Produkteinführung auf den Webseiten von RiMatrix S einen eigens entwickelten Selektor an.

Eingängige Benutzerführung

Dieser führt den Anwender in nur sieben Schritten durch den Auswahl- und Bestellvorgang. Drop-down-Menüs sorgen für eine einfache Handhabung. Die Fragen reichen vom Standort des Rechenzentrums über räumliche Gegebenheiten, physische Hülle, Strombedarf und gewünschte Optionen bis hin zur Modulform. Daran schließt sich die grafische Auswertung des PUE (Power Usage Effectiveness) an. Mit den zugehörigen Rittal RiMatrix S Cooling Modulen ist ein PUE von bis zu 1,15 garantiert. Mit dem siebten und finalen Schritt gibt der RiMatrix S Selektor eine detaillierte Stückliste samt Bestellformular aus. Derzeit sind als Grundlage für die Berechnung von PUE und ROI (Return On Investment) neun verschiedene Klimazonen hinterlegt. Weitere befinden sich in der Planung.

Eine Frage des Standorts

Der Standort hat aufgrund des durchschnittlichen Temperaturverlaufs großen Einfluss auf die Effizienz eines Rechenzentrums. Bei einer sommerlichen Tagesdurchschnittstemperatur von 40 Grad erzielt  eine Installation mit 100 kW Serverleistung im indischen Bangalore mit RiMatrix S einen PUE von bis zu 1,36. Bei der identischen RiMatrix S Installation im erheblich kühleren Lahti (Finnland) – hier beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur 5 Grad – beträgt der PUE 1,12. Bei aller Standardisierung muss der Anwender keine Kompromisse bei der Flexibilität machen: Er kann beispielsweise über eindeutig definierte Übergabepunkte eigene Ressourcen für Energie und Klimatisierung selbst anschließen. Die Vorteile der schnellen Installation und Inbetriebnahme bleiben definitiv erhalten. Einer zeitnahen Inbetriebnahme von RiMatrix S steht dann nichts mehr im Wege.

www.rittal.de

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