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Ein Drittel der deutschen Unternehmen wollen im Jahr 2015 Wearables geschäftlich nutzen.

Unternehmen versprechen sich offensichtlich einen geschäftlichen Nutzen von sogenannten Wearables, also am Körper getragenen internetfähigen Technologien wie Smart Watches, besitzen aber noch kein fertiges Rezept für den Umgang mit ihnen. Laut einer Umfrage von Ipswitch unter 316 europäischen IT-Profis, darunter 111 aus Deutschland, wollen ein Drittel der deutschen Firmen (33 Prozent) unternehmenseigene Wearables einführen. 41 Prozent der deutschen Befragten erwarten ein erhöhtes Aufkommen von Apple Watches und anderen Wearables in Privatbesitz im Jahr 2015. Aber nur 15 Prozent haben eine Richtlinie, wie mit Wearables im Unternehmen umzugehen ist.

Bei der Online-Umfrage hat Ipswitch im vergangenen Oktober europäische IT-Profis zum Umgang mit Wearables im Jahr 2015 befragt, darunter 104 Befragte aus Großbritannien, 101 aus Frankreich und 111 aus Deutschland. Die Resultate zeigen, dass in den kommenden zwölf Monaten eine große Anzahl tragbarer Geräte am Arbeitsplatz eingeführt und mit der IT-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens verbunden werden dürften. Doch zugleich werden nur unzureichende Überlegungen angestellt, welche Folgen dies für die Netzwerkleistung und -sicherheit haben wird.

Laut der Umfrage legen Unternehmen in Frankreich und Deutschland bei der Einführung von unternehmenseigenen Wearables am Arbeitsplatz ein höheres Tempo an den Tag als Großbritannien. 34 Prozent der französischen und 33 Prozent der deutschen Unternehmen beabsichtigen, diese im Laufe des Jahres 2015 einzuführen, in Großbritannien dagegen nur ein Viertel. Die Erwartungen hinsichtlich privater Wearable Geräte, die von den Beschäftigten mit an den Arbeitsplatz gebracht werden, gehen ebenfalls auseinander. Während in Deutschland 41 Prozent der Befragten von einer klaren Zunahme dieser Geräte ausgehen, waren Befragte in Frankreich mit 36 Prozent und Großbritannien mit 33 Prozent deutlich vorsichtiger mit ihren Schätzungen.

Trotz der damit verbundenen Belastung der IT-Infrastruktur des Unternehmens, räumten 77 Prozent aller befragter Unternehmen ein, keine Richtlinien zum Umgang und den Auswirkungen von Wearable-Technologie am Arbeitsplatz zu haben (Deutschland 77 Prozent, Frankreich 80 Prozent, Großbritannien 73 Prozent). Und auf eine eingangs gestellte Frage nach Arbeitsschwerpunkten im Jahr 2015 gaben sogar nur 11 Prozent aller Befragten an, dass sie mehr Zeit aufwenden wollen, um den Umgang mit Wearables zu planen (Deutschland 11 Prozent, Frankreich 14 Prozent, Großbritannien 10 Prozent).

Mit Wearables wird die IT-Infrastruktur noch komplexer

Alessandro Porro, Vice President of International Sales von Ipswitch, hält die meisten IT-Infrastrukturen in Unternehmen schon heute für aufs Stärkste belastet: „Mit der Verbreitung von Wearable-Technologien im Jahr wird das Management der IT noch komplexer. Viele Unternehmen planen, die Vorteile von Wearable-Technologien zu nutzen. Aber mit den erhofften Produktivitätsgewinnen gehen gewaltige IT-Herausforderungen einher. Ohne Richtlinien, Technologien und Monitoring drohen Unternehmen Probleme bei der Netzwerk-Performance und –Verfügbarkeit, ganz zu schweigen von den Themen Sicherheit und Compliance.“

Laut Porro muss die Unternehmens-IT auf zweierlei Weise auf die Herausforderung von Wearables reagieren, erstens mit einer Aktualisierung von Richtlinien und zweitens mit einer Stärkung der Netzwerkinfrastruktur. Jedes Unternehmen müsse immer sehen können, wer mit welchem Gerät auf das Unternehmensnetzwerk zugreift, was der Anwender tut und welche Auswirkungen dies auf die Netzwerk-Performance hat. „Wenn viele Wearable-Geräte sich mit einem Unternehmensnetzwerk verbinden, belastet dies die WLAN-Bandbreite, jedes Wearable beansprucht seinen Anteil. Die Gefahr ist, dass dann die Performance unternehmenskritischer Anwendungen in den Keller geht. Das lässt sich durch Überwachung und Steuerung jedoch vermeiden.“

www.ipswitch.com

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