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Gründer aus der IKT-Branche sind hinsichtlich der Entwicklung ihres eigenen Unternehmens optimistisch, wünschen sich aber bessere Finanzierungsmöglichkeiten.

Das zeigt die Kurzstudie „Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das Marktumfeld für technologieorientierte Unternehmensgründungen ist dank Digitaler Agenda und neuer Hightech-Strategie vielversprechend. Was Start-ups in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) jedoch fehlt, ist neben attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten die Vernetzung mit etablierten Unternehmen. 82 Prozent der Befragten erwarten für die kommenden zwölf Monate dennoch eine positive Auftragsentwicklung. Das sind Ergebnisse der Kurzstudie „Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Publikation stellt in elf Thesen aktuelle Trends zu IKT- und gründungsrelevanten Themen vor. Alle befragten Unternehmen haben in den Jahren 2004 bis 2014 am „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ teilgenommen.

„Knapp die Hälfte der jungen IT-Unternehmen hat derzeit eine gute Auftragslage, über ein Viertel plant, im nächsten Jahr neue Mitarbeiter einzustellen“, so Dr. Jan Wessels vom Institut für Innovation und Technik (iit). „Wir kennen zwar die insgesamt rückläufige Gründungsneigung in Deutschland. Die positiven Aussagen aus dem ‚Trendbarometer‘ und die hohen Bewerberzahlen beim ‚Gründerwettbewerb – IKT Innovativ‘ zeigen uns jedoch: Die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung fallen auf fruchtbaren Boden und begünstigen eine Trendwende.“ Für diese positive Dynamik spricht auch, dass die Anzahl der Gründungen, die auf Software oder IT-Dienstleistungen beruhen, stabil bis ansteigend ist.

Laut „Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft“ spielt nach wie vor die Finanzierung eine entscheidende Rolle bei der Gründung. Obwohl sich nach einer BITKOM-Befragung rund fünf Prozent aller Bundesbürger vorstellen können, in junge IKT-Unternehmen zu investieren, sehen 76 Prozent der jungen IKT-Unternehmen in Crowdfunding derzeit noch keine Finanzierungsquelle. Auch Crowdinvesting kommt nur für 15 Prozent in Frage. Die Gründerinnen und Gründer wollen sich bevorzugt über Eigenkapital oder mit Hilfe von Business Angels finanzieren. Corporate Venture Capital sieht eine relative Mehrheit im Trendbarometer zudem als Chance für den Eintritt in etablierte Märkte. 

www.gruenderwettbewerb.de

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