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Vertrauen in die Datensicherheit ist wichtigster Faktor beim Teilen von Daten.

Vertrauen in die Datensicherheit und Mehrwert des Angebots entscheiden darüber, ob Verbraucher bereit sind, ihre persönlichen Daten mit Unternehmen zu teilen. Dies hat SAS, einer der weltgrößten Softwarehersteller, in der Umfrage „Finding the Right Balance Between Personalization and Privacy“ herausgefunden. So ist für 63 Prozent der Umfrageteilnehmer die Gewissheit, dass die Daten sicher sind, ein entscheidender Faktor für ihre Bereitschaft, Informationen mit dem Unternehmen zu teilen.

Die knapp 3.000 Teilnehmer der länderübergreifenden Online-Umfrage von SAS gaben an, dass sie dazu bereit sind, Informationen zu teilen, wenn es entweder notwendig ist (Mehrwert), oder wenn bereits gute Erfahrungen mit einem Unternehmen bestehen (Integrität). 94 Prozent der Befragten würden generell ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse preisgeben. Fast 75 Prozent sehen es dagegen als Verletzung ihrer Privatsphäre an, wenn ihre Daten ohne Zustimmung genutzt werden.

Wenn Verbraucher persönliche Informationen teilen, erwarten sie dafür einen Gegenwert. So würden 69 Prozent der Befragten für individuelle Angebote ihre Hobbies und Interessen angeben. Rund drei Viertel sind zudem bereit, ihr Geburtsdatum mitzuteilen, um personalisierte Geburtstagsangebote zu erhalten.

Die Bereitschaft, Informationen auszutauschen, hängt auch von der jeweiligen Branche ab: An Telefongesellschaften, Einzelhändler sowie Unternehmen aus der Tourismus- und Freizeitwirtschaft würden die meisten Befragten weniger bereitwillig Details herausgeben als an Finanzdienstleister, mit denen per se eine vertrauensvollere Beziehung bestehen muss. So sind 73 Prozent der Befragten bereit, persönliche Angaben mit Banken und Kreditinstituten zu teilen. Entertainment-Anbieter haben es am schwersten: Die Kontakte sind kurzfristig, und Kunden versprechen sich keinen Nutzen daraus, Transaktionen auswerten zu lassen – gerade ein Drittel wäre gewillt, persönliche Auskünfte zu geben.

Wie die Studie zeigt, ist es immens wichtig, dass Unternehmen das Vertrauen ihrer Kunden in den verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten aufbauen. Intern ist dies über die Entwicklung von Richtlinien zum Sammeln, zur Analyse und Weitergabe von Daten sowie über Prozesse, die die Einhaltung dieser Vorgaben gewährleisten, möglich. Darüber hinaus sollte der Kunde klar darüber informiert werden, wie seine Daten verwendet werden.

www.sas.de

Hier geht es zum kostenlosen Download der Studie.

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