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Finanzdienstleister aller Größen erkennen die Wichtigkeit der digitalen Reife in Bezug auf den finanziellen Erfolg ihres Unternehmens in allen Sektoren[1] am ehesten.

Diese Erkenntnis stammt aus einer von Coleman Parkes durchgeführten und von Ricoh Europe in Auftrag gegebenen Studie, in der untersucht wurde, wie kleine und große Unternehmen vorgehen, um eine voll digitalisierte, geschäftliche Zukunft zu erreichen. Die Finanzdienstleistungsbranche betrachtet die digitale Reife als Umsatzmotor. 73 Prozent der Befragten erwarten, dass die digitale Reife positive Auswirkungen auf das Geschäftswachstum haben wird. Außerdem sagen 69 Prozent, dass sie die digitale Reife attraktiver für Investoren oder potenzielle Käufer macht, was ein entscheidender Faktor im Fall von Übernahmen und Mergern sein kann.

Unter den Finanzdienstleistern sind kleinere Unternehmen im Hinblick auf die digitale Reife am zuversichtlichsten. Denn sie verstehen die Vorteile der digitalen Reife besser:

  • 79 Prozent sagen, dass ihnen ihre Fähigkeit, Prozesse schnell zu optimieren, einen klaren Vorteil auf dem Weg zur digitalen Reife verschafft.
  • 70 Prozent sind davon überzeugt, dass sie neue Technologien schneller als große Mitbewerber verstehen und nutzbringend einsetzen können.
  • 63 Prozent erwarten, die digitale Reife schneller als große Unternehmen zu erreichen.

Das Selbstvertrauen kleiner Unternehmen basiert möglicherweise auf ihrer Flexibilität und ihrer Fähigkeit, neue Arbeitsstile schneller zu übernehmen als große Unternehmen. 67 Prozent geben jedoch an, dass sie externe Hilfe benötigen, um eine optimale digitale Reife zu erreichen. – entweder für alle Projekte oder zur Unterstützung ihrer internen Teams.

Mit Ausnahme der Filialbanken mussten Finanzdienstleister die Digitalisierung am stärksten umsetzen, denn ihre Kunden fordern Online- und mobile Transaktionen. Darüber hinaus erhöht sich die Notwendigkeit für den Sektor, die digitale Reife zu erreichen, da die digital-affine Generation Y (geboren zwischen 1980 und 2000) und ihre Familien in den nächsten 20 Jahren die Hauptkäufer von Finanzdienstleistungen sein werden.

Carsten Bruhn, Executive Vice President bei Ricoh Europe, sagt: „Regulatorische Änderungen und neue Anbieter in der Finanzdienstleistungsbranche setzen traditionelle Finanzunternehmen unter Druck, ihre Geschäftsmethoden zu ändern. Unternehmen, die digitale Kommunikation und Analytik einsetzen, sind ihnen ständig auf den Fersen. Glücklicherweise war die Digitalisierung des Informationsflusses ein Erfolg und die meisten Finanzdienstleister sind dabei, andere Aspekte ihres Unternehmens sowie ihren Kundenservice zu digitalisieren. Zu viele Unternehmen glauben jedoch noch, dass sie Zeit haben, in der Digitalisierung aufzuholen. Diesen Unternehmen steht möglicherweise ein böses Erwachen bevor. Die Frage ist nun, ob Unternehmen, die die digitale Arbeitsweise nicht übernehmen, überleben können.“

www.ricoh.de


Weitere Einblicke in die Auswirkungen des technologiegeführten Wandels finden Sie unter http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/.

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