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Agenda, 18. Mai 2010, 1. Tag |
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09:00 - 09:15 |
Begrüßung
Ulrich Parthier, Herausgeber it management |
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Themenblock 1
Aufwandschätzung in der SW-Entwicklung |
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09:15 - 10:00
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Function Point Analyse: Der neue Standard IFPUG 4.3 in der Praxis
Daniel Hoffmann, Managing Director, aestimat GmbH
Die IT-Kosten gehören in der heutigen Zeit zu den größten Kostenblöcken, viele Projekte werden aufwändiger als geplant, umso wichtiger ist es, dass Aufwandsschätzungen von Softwareprodukten transparent und verlässlich sind und Kennzahlen liefern, die auch durch das Controlling verwertbar sind.
Die Function Point Analyse nach IFPUG ist das wohl am weitesten verbreitete Größenmaß neben Lines of Code in der IT. Der Anfang 2010 aktualisierte Standard IFPUG CPM 4.3.1 ist nun vollständig ISO-konform und räumt mit vielen Unzulänglichkeiten der letzten Jahre auf.
Doch: Ist die Function Point Analyse nur ein Aufwandsschätzmodell oder gibt es noch andere Anwendungsbereiche? Beschränkt sich das Werkzeug auf bestimmte IT-System Typen oder ist sie universell einsetzbar?
Der Vortrag skizziert aus der Praxis Einsatzmöglichkeiten und Nutzen für Entwicklung und Controlling.
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10:00 - 10:45 |
COSMIC FFP - Eine neue Generation der Umfangmessung und Aufwandschätzung
Prof. Dr. Reiner Dumke,
Fakultät für Informatik Institut für Verteilte Systeme,
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Der Vortrag geht aus vom ISO-Standard 14143 zum Functional Size Measurement und behandelt die “Erfolgsstory” des COSMIC FFP von seinen Anfängen über die Modifikationen bis hin zum ISO19761 Standard. Dabei geht es vor allem um die Problematik einer verhältnisskalierten Umfangsmessung, der besonderen Ausrichtung für eingebettete Systeme und der möglichen Anwendung von internationalen Projektdatenbasen für die Aufwandschätzung selbst.
Der erste Teil der Vortrags betrachtet Aufwandschätzmethoden mit Software-Produkten und -Prozessmerkmalen, Grundprinzipien und Problemen. Dann werden Point-Metriken, der Methoden, Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung betrachtet. Ferner stellt der Vortrag die COSMIC-FFP-Methode vor, mit Grundintentionen und Vorgehensweise, Anwendungsprinzipien und Erfahrungen. Abschließend geht es um die Aufwandschätzung auf der Grundlage der COSMIC FFP, die White Box Estimation nach der Analogiemethode und die Aufwandschätzung auf der Grundlage der ISBSG.
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10:45 - 11:15 |
Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck
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Themenblock 2
Ganzheitliches Projektmanagement: Mensch, Methode, Technologie |
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11:15 - 12:00 |
Erfolgsmodell Projekt und Portfoliomanagement – so werden Unternehmen fit für die (Projekt-)Zukunft
Dr. Michael Streng, Geschäftsführer, parameta Projektberatung GmbH & Co. KG
Projektmanagement wird in vielen Unternehmen immer noch auf das bloße Vorgehen im Projekt reduziert. Bei einer solchen Beschränkung fallen wesentliche Aspekte – von der Projektidee bis hin zum Nutzeninkasso – „unter den Tisch“. Wer heute Projekt- und Portfoliomanagement als Mittel einsetzen möchte, um Unternehmensziele erfolgreich zu realisieren, muss den gesamten Lebenszyklus des Projektes auf seinem Weg durch das Unternehmen konsequent gestalten. Gerade in den Vor- und Nachphasen des eigentlichen Projektes werden die Weichen für den zukünftigen Erfolg gestellt. Das parameta Vorgehensmodell pm³ ermöglicht eine durchgehende Projektplanung, -steuerung und -verfolgung. Dieses Modell wird mit zahlreichen Praxisbeispielen unterlegt.
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12:00 - 12:45 |
Erfolgsgeschichte Flughafen München:
So werden Konzerne fit fürs Projektmanagement Claudia Donig, Flughafen München GmbH, und Alexander Mielich, parameta GmbH & Co. KG
Gemeinsam mit den Beratern der parameta Projektberatung hatte das Team der Flughafen München GmbH in den letzten drei Jahren die Aufgabe zu bewältigen, ein konzernweites Projektmanagement mit einem gemeinsamen Projektmanagementverständnis für die Organisation zu konzipieren, einzuführen und zu etablieren. Die Erreichung dieses wichtigen Etappenziels wurden mit dem Project Excellence Award der GPM im Herbst 2009 gekrönt.
Wie das im Unternehmen verwendete Projektmanagement konzernübergreifend harmonisiert wurde, die Projektarbeit insgesamt auf ein deutlich professionelleres Niveau gehoben und wie der Kulturwandel in der Flughafen München GmbH zum Erfolg wurde, vermittelt dieser Anwendervortrag. Gemeinsam präsentieren Claudia Donig, Leiterin PMO auf Seiten des Auftraggebers und Alexander Mielich, Senior Projektleiter der parameta Projektberatung die Erkenntnisse und Empfehlungen aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit. |
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12:45 - 14:00 |
Mittagspause |
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14:00 -
15:30 |
Das Plenum teilt sich in zwei Diskussionsrunden auf. Jeder Teilnehmer kann zwischen den Gruppen wechseln.
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| Thema 1 |
Disput in der Aufwandsschätzung:
Strukturierte Verfahren kontra Expertenmeinung
Daniel Hoffmannn, Managing Director, aestimat GmbH
Strukturierte Aufwandsschätzung und individuelle Expertenmeinung stehen sich als Ansätze zur Aufwandsschätzung immer noch konträr gegenüber.
Doch was unterscheidet eigentlich die beiden Ansätze? Wo liegen die jeweiligen Vor- und Nachteile? Und: Sind sie wirklich so gegensätzlich?
Es wird gezeigt, wo Unternehmen heute das eine oder das andere Vorgehen sinnvoll einsetzen können.
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| Thema 2 |
Wertschöpfendes Multiprojektmanagement und -controlling: Entwicklungspotentiale und Szenariobetrachtungen im PMO
Andreas Hock, 3Pworx GmbH
Aufgrund der zunehmenden Beschleunigung und des Wandels marktlicher Anforderungen wird die effiziente Strukturierung und Steuerung von Projekten zur zentralen Aufgabe in der Unternehmensorganisation. Die im Unternehmen etablierten Prozesse und Methoden des Multiprojektmanagements müssen in Folge von strengerer Zielvereinbarungen mit dem Kunden verbessert werden. Die Erreichung einer hohen Prozessqualität im Multiprojektmanagement ist hierbei eines der wesentlichen Hauptziele. Im Rahmen der Diskussionsrunde werden die Entwicklungspotentiale, Szenarien sowie typische Use Cases im Project Management Office (PMO) näher erörtert.
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15:30 - 16:00 |
Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck |
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Aktuelles Zusatzthema
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16:00 - 16:45 |
Projektmanagement in der Cloud
Nicht die detaillierte Planung, sondern die agile Durchführung ist Garant für den Erfolg eines Projektes
Markus Klarmann, Projectplace GmbH
Heutzutage verschwimmen zunehmend die geografischen Grenzen und wir arbeiten mit unseren Projektteilnehmern am anderen Ende der Welt fast genauso eng zusammen, wie mit Kollegen, die gerade mal ein Büro weitersitzen. Mehr denn je wird der Projektkontrolle, der Aktualität der Information sowie der Kommunikation ein extrem hoher Stellenwert beigemessen. Die Vernetzung durch das world wide web als Plattform ist hier der Schlüssel zum Erfolg! Wie das im Detail aussehen kann, verrät Ihnen Markus Klarmann.
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16:45 -
17:30 |
Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Diskussionsrunden
Abschließende Diskussion |
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Moderation:
Ulrich Parthier, Publisher it management |
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19:00 |
Mediterranes Abendessen im Gourmet-Restaurant Oggi
(Casual Dress) |
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Agenda, 19. Mai 2010, 2. Tag |
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Themenblock 3
Risikomanagement im IT-Projektmanagement
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09:00 - 09:30 |
Risikomanagement - Ein Modell für die Steuerung komplexer Projekte
Dr. Rouven Enz, Projektleiter Ressortstrategie und Zielemanagement, BMW Group
Der Referent stellt ein Modell vor, welches das Projektmanagement bei der Durchführung täglicher Risikomanagementaktivitäten unterstützt. Das Modell ist einfach anzuwenden und ermöglicht einen transparenten Umgang mit Projektrisiken.
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09:30 - 10:15 |
Risikomanagement in IT-Projekten
Sascha Bollin, Geschäftsführer, bollin consulting GmbH (li.)
Michael Fritz, Geschäftsführer, bollin consulting GmbH
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- Warum Risikomanagement in Projekten?
- Methodenbeispiele des Risikomanagements
- Beispiele für Risikofaktoren in IT-Projekten
- Risikomanagement in der Praxis unter Einsatz von Softwarewerkzeugen
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10:15 - 10:45 |
Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck |
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Themenblock 4
Integration heterogener PM-Lösung im Unternehmen / Multiprojektmanagement |
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10:45 - 11:30 |
Best Practice Berichte zum Multi-Projektmanagement
im IT-Bereich internationaler Konzerne
Johann Strasser, Geschäftsführer, TPG The Project Group GmbH
Linientätigkeiten und „echte“ Projekte zu unterscheiden ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Projektmanagement, besonders im IT-Bereich. Die mittelfristige Kapazitätsplanung ist ständig mit der kurzfristigen Mitarbeiter-Einsatzplanung abzugleichen. Über verteilte Standorte hinweg stellt dies die größte Herausforderung dar. Daneben gilt es sämtliche Kosten zwischen den beauftragenden Fachbereichen zu verrechnen. Die Kombination aus Methode und passendem Werkzeug ist wichtig, um all diesen Anforderungen effizient gerecht zu werden. Der Vortrag beinhaltet die zusammengefassten Erfahrungen aus verschiedenen Kundenprojekten.
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11:30 - 12:15 |
Anforderungs- und Projektportfoliomanagement als ein Werkzeug für IT-Governance: Optimierung der Zusammenarbeit von Business und IT
Peter Bodino, Geschäftsführer, Trigonum GmbH
Wie eine Befragung von ca. 300 IT-Verantwortlichen ergab, sind die Unternehmens- und IT-Strategien in den meisten Fällen nur wenig miteinander verzahnt. Ursachen liegen häufig in fehlenden organisatorischen Strukturen und daraus resultierend einer unzureichenden Transparenz über laufende und anstehende Projekte.
Basierend auf den Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten in unterschiedlichen Unternehmen als CIO und Berater werden konkrete Lösungsansätze für das Anforderungs- und Projektportfoliomanagement vorgestellt. Diese Vorgehensweisen liefern einen wesentlichen Beitrag für eine bessere Verzahnung von Business und IT. Sie schaffen Transparenz über Anforderungen und Ressourcen.
Die Kombination von organisatorischen Festlegungen und pragmatischen Herangehensweisen sind die Basis für die Ausrichtung der IT an den Anforderungen des Business und einer zielgerichteten Priorisierung und liefert damit einen wesentlichen Beitrag für IT-Governance.
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12:15 - 13:30 |
Mittagspause |
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13:30– 15:00 |
Das Plenum teilt sich in zwei Diskussionsrunden auf. Jeder Teilnehmer kann zwischen den Gruppen wechseln.
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| Thema 3 |
Risikomanagement im IT-Projektmanagement
Holger Schürer, Enterprise Risk Services, Deloitte & Touche GmbH
Wesentlicher Erfolgsfaktor für die plangerechte Durchführung komplexer IT- und Organisations-projekte sind die jederzeitige Transparenz über den Projektstatus sowie die frühzeitige Erkennung und das Management potenzieller Projektrisiken.
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| Thema 4 |
Evolution PMO – Quo Vadis?
Dr. Roland Dumont du Voitel, Managing Partner, CEO, Amontis Consulting AG
PMO wird in seiner Bedeutung für die Unternehmensführung und den strategischen Erfolg weit unterschätzt und missachtet. Der Referent zeigt zukunftsweisende Wege der PMO-Entwicklung auf.
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15:00 - 15:30 |
Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck |
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Aktuelles Zusatzthema |
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15:30 - 16:15 |
IT-Projekte bringen zu häufig keinen Nutzen
Dr.-Ing. Karl-Heinz Hellmann, Dr. Hellmann Unternehmerberater e.K. & Coll.
In den meisten Unternehmen fehlen Nutzen-Manager: So ist oft weder die Fachabteilung noch die IT-Abteilung oder der Dienstleister in der Lage, prozess- und nutzenorientierte Fachkonzepte zu erstellen.
Insbesondere fehlt es an Kriterien, einen solchen Projektnutzen eindeutig festzustellen.
Firmen müssen unternehmensweit einheitliche Kriterien zur Nutzenbewertung von IT-Projekten definieren. Insbesondere ist es notwendig, Kennzahlen für IT-Projekte festzulegen.
Zusätzlich muss nach Abschluss eines Projekts über die gesamte Zeit der Total Cost of Ownership (TCO) der Nachweis erbracht werden können, dass und welchen Nutzen das Projekt bringt.
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16:15 - 17:00 |
Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Diskussionsrunden
Abschließende Diskussion |
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Moderation: Ulrich Parthier, Publisher it management |
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gegen 17:00 |
voraussichtliches Ende |
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Änderungen an der Agenda sind den Veranstaltern vorbehalten. |
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«nach oben» |
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