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PreConference Workshops, 26. April 2010

Intensiv-Workshop A

 

10:00 - 13:00

Informationssicherheits-/IT-Risikomanagement und Möglichkeiten von IT-GRC-Werkzeugen
Steffen Gundel, Berater, cirosec GmbH  ( zum Abstract )
14:00 - 17:00 Live-Hacking 2010: Wie brechen Angreifer heute in Ihre Systeme ein?
Steffen Tröscher, Berater, cirosec GmbH  ( zum Abstract )
Intensiv-Workshop B  

10:00 - 17:00

Seven Layers of Insecurity (deutschsprachiger Workshop)

René Pfeiffer und Michael Kafka, DeepSec GmbH ( zum Abstract )

 

Agenda, 27. April 2010 (1. Tag)

08:30 - 09:00 Registrierung und Second Breakfast
09:00 - 09:05

Begrüßung und Einleitung

Ulrich Parthier, Program Director it security 2010, it verlag GmbH

09:05 - 09:50

Netzwerk Security Management
in einer verzweigten HA-Umgebung

Andreas Heidötting, Thomson Reuters Deutschland GmbH

( zum Abstract )

09:50 - 10:35

Sicherheit bei Datentransfers
FTP: Eine unsichere Ära geht zu Ende

Detlev Riecke, Stonebranch GmbH

( zum Abstract )

10:35 - 11:00 Kommunikationspause
11:00 - 11:45

Praxisbeispiel
Einführung in die „Rapid Risk Assessment"-Methodik

Enno Rey, Geschäftsführer, ERNW GmbH  ( zum Abstract )

11:45 - 12:30

Die richtige Schutzlösung finden
AntiViren-Vergleichstests richtig interpretieren

Martin Siemens, Security-Berater  ( zum Abstract )

12:30 - 14:00 Business Lunch
14:00 - 14:45

Weltweites IT-Sicherheitsmanagement bei der Knorr-Bremse AG

Dr. Markus Michels, Corporate Information Security Officer, Knorr-Bremse AG ( zum Abstract )

14:45 - 15:30

Netzwerksegmentierung – Fluch oder Segen?

Christoph Schröter, ICT Security Officer, Unique (Flughafen Zürich AG),  ( zum Abstract )

15:30 - 16:00 Kommunikationspause
16:00 - 17:30

16:00 – 17.30 Breakout Sessions – Parallele Workshops zur Auswahl

 

Raum A

Raum B Raum C
 

Attacking Web Applications 2.0 (oder „Moderne Angriffe gegen Web-Applikationen")

Michael Thumann, Berater, ERNW GmbH ( zum Abstract )

Der Windchill Faktor

René Pfeiffer und Michael Kafka, DeepSec GmbH

( zum Abstract )

Quantitative und qualitative Risikosystematiken
für ein szenariobasiertes Risikomodell

( zum Abstract )

ab 19:00

Mediterranes Abendessen im Gourmet-Restaurant Oggi

(Casual Dress)

   
Agenda, 28. April 2010 (2. Tag)
09:00 - 09:05

Begrüßung zum 2. Tag der Konferenz
Ulrich Parthier, it verlag GmbH

09:05 - 09:50

IDS und IPS waren gestern: Innovative Ansätze
durch Synchronisation mit SIEM- und Verwundbarkeits-Management-Projekten

Marco Lorenz, Berater, cirosec GmbH  ( zum Abstract )

09:50 - 10:35

DLP und Endgeräte-Sicherheit: Was braucht man - wie geht es?

Nino Niechziol, Security Services, Landesbank Baden-Württemberg, und Ramon Mörl, Geschäftsführer, itWatch GmbH

( zum Abstract )

10:35 - 11:00 Kommunikationspause
11:00 - 11:45

Web Application Firewalls:
Architektur-Performance-Produkte im Vergleich

Dr. Bruce Sams, Geschäftsführer, Optima bit GmbH

( zum Abstract )

11:45 - 12:30

Sicherheit um jeden Preis?

Autonome IP-Netze vs. Internet

Martin Klimmasch, ITENOS GmbH

( zum Abstract )

12:30 - 14:00 Business Lunch
14:00 - 14:45

Security Assessment von Cisco Enterprise WLAN-Technologien

Oliver Roeschke, Berater, ERNW GmbH

( zum Abstract )

14:45 -15:15 Kommunikationspause
15:15 - 16:00

Sicherheit und Cloud Computing -- Ein Widerspruch?
Werner Streitberger, Fraunhofer Institut SIT

( zum Abstract )

16:00 - 16:30

Podiumsdiskussion: Prioritätensetzung der IT-Sicherheit im Unternehmen

16:30 - 16:45

Closing Note
Ulrich Parthier, Program Director it security 2010

   
   

PreConference Workshops

26. April 2010

«1. Tag »
   
14:00 - 17:00 Intensiv-Workshops

Intensiv-Workshop A

10:00 - 13:00

Informationssicherheits-/IT-Risikomanagement und Möglichkeiten von IT-GRC-Werkzeugen
Steffen Gundel, Berater, cirosec GmbH

In dem Workshop geht es darum, den Alltag und auftauchende Probleme zu skizzieren und konkrete Vorschläge anhand von praktischen Beispielen zu zeigen. Ziel ist es nicht, hochkomplexe Produkte mit Monte Carlo-Simulationsmöglichkeiten im Enterprise Risk Management zu zeigen, sondern von IT-Sicherheits-verantwortlichen beherrschbare Werkzeuge. In der modernen Unternehmensführung sind solche Management-Systeme zur Entscheidungs-Unterstützung nicht mehr weg zu denken. Damit werden Entscheidungen im Governance-, Risiko- und Compliance Management unterstützt.

 

Teil 1: Grundlagen ISMS und IT-Risikomanagement

  • Grundbegriffe zum Informationssicherheitsmanagement
  • Was ist ein ISMS?
  • Überblick ISO 27001/27002
  • Aufgabenbereiche im Informationssicherheitsmanagement und Schnittstellen zwischen den Bereichen
  • Begriff IT-Risiko
  • Ansätze zum IT-Risikomanagement
  • Überblick ISO/IEC 27005

Teil 2: Werkzeuge zur Unterstützung des Informationssicherheits- und Risikomanagements

  • Typische Hindernisse, die einem effizienten Prozess in der Praxis häufig entgegen stehen
  • Möglichkeiten von Werkzeugen
  • Marktüberblick und Stärken-/schwächen der führenden Systeme
  • Abgrenzung IT-GRC / E-GRC

Teil 3: Hinweise zur Einführung eines Werkzeugs

  • Grundsätzliche Vorgehensweise bei der Einführung eines Werkzeugs
  • Typische Anforderungen an Werkzeuge

Teil 4: Vorführung eines ausgewählten Werkzeugs

Teil 5: Q+A

Intensiv-Workshop A

14:00 - 17:00

Live-Hacking 2010: Wie brechen Angreifer heute in Ihre Systeme ein?
Steffen Tröscher, Berater, cirosec GmbH

In diesem Workshop werden aktuellen Angriffstechniken ausführlich mit vielen Demonstrationen vorgestellt.

Zunächst zeigt der Referent Angriffstechniken auf Endgeräte, Manipulationen mit mobilen Datenträgern sowie Angriffe auf Terminalserver-Umgebungen abseits des Mainstreams.Des Weiteren sehen die Teilnehmer die neuesten Angriffstechniken auf Web-Applikationen. Durch neue Technologien wie AJAX und die zunehmende Interaktion der Web-Anwendungen mit Benutzern wird auch die Angriffsfläche von Web-Applikationen immer größer. So zeigt der Referent in einer Live-Hacking-Demonstration aktuelle Angriffstechniken auf AJAX-basierte Webseiten und Techniken wie Cross-Site Request Forgery oder XPath-Injection.

Beispiele behandelter Themenbereiche:

Angriff auf Clientsysteme:

  • Ausnutzung von Schwachstellen im Internet Explorer und Microsoft Office
  • Ausnutzung der USB-Autorun-Funktionalität
  • Installation von Malware (Metasploit und PoisonIvy)
  • Aufbau versteckter Kommunikationskanäle
  • „Fernsteuern" eines angegriffenen Laptops
  • Hardware-Keylogger
  • Umgehen der Windowsanmeldung via Firewire

Angriffe auf Web-Applikationen

  • SQL-Injection
  • XSS
  • XPathInjection
  • Web2.0 Schwachstellen im Zusammenhang mit AJAX
  • Cross Site Request Forgery

Weitere Aspekte

  • Angriffe auf Terminalserver-Umgebungen
  • Ausbruch aus den freigegebenen Applikationen
  • Übernahme des Betriebssystems
  • Erweiterung der Rechte

Intensiv-Workshop B

10:00 - 17:00

Seven Layers of Insecurity (deutschsprachiger Workshop)

René Pfeiffer und Michael Kafka, DeepSec GmbH

Dieser Workshop geht in einer Übersicht auf alle sieben Schichten des Kommunikationsmodells ein und zeigt Angriffsvektoren, Schwachstellen sowie typische Implementationsfehler, die zu Sicherheitsrisiken führen können. Einige Methoden werden live vorgeführt, um zu zeigen, dass die Schwachstellen nicht nur theoretisch existitieren, sondern in der Praxis leicht umgesetzt werden können.

Die Vortragenden geben zu allen vorgestellten Sicherheitslücken eine Einschätzung bezüglich der Gefahrenpotentials und zeigen Mechanismen zur Abwehr bzw. Abschwächung des Risikos.

René "Lynx" Pfeiffer und Michael "MiKa" Kafka (beide Geschäftsführer der DeepSec GmbH) Haben zusammen über 30 Jahre Erfahrung mit Schulungen, Consulting und praktischer Umsetzung von ITK-Sicherheit. Als Veranstalter einer Sicherheitskonferenz sind sie in ein weltweites Netzwerk von Sicherheitsexperten, IT-Anwendern und in der Hackerszene eingebunden.

René Pfeiffer, geboren 1972, studierte Physik an der Universität Gießen und Wien. Er arbeitet seit über 12 Jahren als Systemadministrator für verschiedene Kunden und Institutionen, die meiste Zeit davon selbständig. Seit 2001 ist er als Dozent für Informatik am Technikum Wien tätig.

 

 

 

 

Michael Kafka, geboren 1965, ist seit über 20 Jahren in der Kommunikationstechnik tätig und seit 1993 mit IT Security beschäftigt. Seit 1998 hält er als Schwerpunkt Kurse und Seminare über Netzwerksicherheit und bietet Consulting und Troubleshooting im Netzwerk- und Sicherheitsbereich.


   

Agenda, 27. April 2010

(1. Tag)

   
08:30 - 09:00 Registrierung und Second Breakfast
09:00 - 09:05

 

 

 

Begrüßung und Einleitung

Ulrich Parthier, Program Director it security 2010, it verlag GmbH

09:05 - 09:50

Netzwerk Security Management
in einer verzweigten HA-Umgebung

Andreas Heidötting, Thomson Reuters Deutschland GmbH

Der fortwährende Erhalt der IT-Sicherheit in einer internationalen Organisation ist kein einfaches Unterfangen. Thomson Reuters hat ein weit verzweigtes Netzwerk, sich ständig ändernde Anforderungen bei eng begrenzten personellen Ressourcen. Um die besonders im Finanzgeschäft wichtige gute Reputation gegenüber den Kunden aufrecht erhalten zu können, stehen IT-Sicherheit und Verfügbarkeit an oberster Stelle. Thomson Reuters zeigt, wie bei minimalem administrativen Aufwand das gesamte Netzwerk in einem ganzheitlichen Ansatz zentral überwacht werden kann.

09:50 - 10:35

Sicherheit bei Datentransfers
FTP: Eine unsichere Ära geht zu Ende

Detlev Riecke, Stonebranch GmbH


Fast jeder Anwender dürfte diesen Übertragungsweg schon oft in seinem IT-Leben gewählte haben. Es ist kostengünstig, sprich frei, aber alle Daten sind unverschlüsselt. Für die Übertragung von Informationen im Bereich des Intellectual Property (etwa Konstruktionszeichnungen, Verträge, Marktplanungen, Anwaltsschriftstücke, Patienteninformationen) also denkbar ungeeignet.Jetzt kommt eine neue Generation von Verschlüsselungssoftware, die dieser Sicherheitslücke den Kampf ansagt. Beispiel: Scribbos.


Dies Programm funktioniert so einfach wie der Versand einer E-Mail – es überträgt die Dateien im Gegensatz zu E-Mail oder FTP allerdings mit modernster Verschlüsselung. Dabei kombiniert Scribbos Sicherheit mit Flexibilität: Die neuartige Lösung kann als Software as a Service (SaaS)-Version, in der lokalen IT-Umgebung oder als mobile Applikation betrieben werden kann. Durch Scribbos Secure Business Communications für mobile Endgeräte wird so auch die Kommunikation über iPhone und andere mobile Geräte sicher und vertraulich.


Bei der Entwicklung wurde großer Wert auf die Berücksichtigung der Anforderungen von IT-Verantwortlichen gelegt: Scribbos ist einfach zu implementieren und versetzt CIOs in die Lage, Compliance-Vorgaben in jeder Hinsicht gerecht zu werden, indem sie den Informationsfluss innerhalb ihres Unternehmens permanent im Auge behalten und protokollieren können. Außerdem können Security Policies problemlos integriert werden.

10:35 - 11:00 Kommunikationspause
11:00 - 11:45

Praxisbeispiel
Einführung in die „Rapid Risk Assessment"-Methodik

Enno Rey, Geschäftsführer, ERNW GmbH

Effiziente Risiko-Analyse ist eines der wichtigsten Werkzeuge moderner Sicherheitsarbeit. Nicht umsonst fordert ISO 27001 ein funktionales Risk Assessment & Management Framework in Organisationen und die ISO 27000 Familie hält mit ISO 27005 ja auch einen eigenen Standard zum Thema bereit. Leider scheitert Risiko-Analyse als Prozess in vielen Umgebungen an überzogenen Erwartungen, schlechter organisatorischer Einbindung oder zu hoher Komplexität. Der Vortrag stellt ein für einen der weltgrößten Outsourcer entwickeltes Modell („Rapid Risk Assessment") vor. Dessen Ziel ist es, effiziente Risk Assessments in kurzer Zeit (etwa einem 1-2 Stunden Conference Call) durchzuführen, um Sicherheitsentscheidungen vorzubereiten. Wir diskutieren praktische Erfahrungen mit dem Ansatz und unserer Learning Curve, und stellen wichtige Bestandteile exemplarisch bereit.

11:45 - 12:30

Die richtige Schutzlösung finden
AntiViren-Vergleichstests richtig interpretieren

Martin Siemens, Security-Berater

  • Warum eigentlich Vergleichstests?
  • Testsszenarien
  • Weiterentwicklung der AV-Software vs. Testmöglichkeiten

 

Heutzutage benötigt jeder, der mit einem PC ins Internet geht, eine aktuelle Schutzsoftware. Auf dem Markt gibt es dazu zahllose Antiviren- und Sicherheitslösungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielgruppen. Wie soll man bei der Vielfalt die passenden Software für das Unternehmen auswählen?

Es bietet sich an, die ebenso zahllosen Vergleichstests von Schutzsoftware als Entscheidungshilfe zu nutzen. Nur helfen die Vergleichstests auch wirklich die passende Schutzsoftware zu finden? Was steckt eigentlich hinter diesen Tests. Wer macht sie? Warum? Dieser Vortrag will Licht in das Mysterium der Tests geben und mögliche Entscheidungshilfen zur richtigen Auswahl einer AV-Lösung aufzeigen.

12:30 - 14:00 Business Lunch
14:00 - 14:45

Weltweites IT-Sicherheitsmanagement bei der Knorr-Bremse AG

Dr. Markus Michels, Corporate Information Security Officer, Knorr-Bremse AG

Im diesem Anwendervortrag erfahren Sie, wie man unternehmensweit IT Security Audits einführt. Ziel war es, das IT-Sicherheitsniveau in allen Niederlassungen weltweit auf dem gleichen Niveau zu halten. Die IT-Sicherheitsrichtlinie wurde am ISO Standard 27002 sowie firmeninterne Schutzbedürfnissen ausgerichtet. Die daraus abgeleitete IT-Sicherheitscheckliste überwacht die Vorgaben. Zudem wurde das IT-Sicherheitsniveau (Reifegrad) eines Standortes beziehungsweise des zentralen IT-Dienstes durch eine Metrik bestimmt, die sich an einem Capability Maturity Model (CMM) orientiert. Sie ermöglicht die Klassifizierung und Gewichtung von Risiken. Als Business Value wird der Schutz von Vertraulichkeit von Top-Managementinformationen sowie des Intellectual Property hervorgehoben.

14:45 - 15:30

Netzwerksegmentierung – Fluch oder Segen?

Christoph Schröter, ICT Security Officer, Unique (Flughafen Zürich AG)

Noch immer herrscht in der IT Sicherheit ein klassisches Schwarz-Weiss-Denken. Es wird meist nur die Unterscheidung zwischen internem und externem Netzwerk gemacht. Ist diese Unterteilung in der heutigen Zeit noch passend? Kann in der Zeit der vielen Anwendungsschwachstellen und der dadurch einfachen Ausführung von Angriffen auf interne Ressourcen diese klare Trennlinie noch gezogen werden?


Welche Strategien helfen, wenn es um den Schutz gegenüber Angriffen aus dem internen Netzwerk geht? Wie kann der traditionelle DMZ-Ansatz verwendet werden, um Angriffe auf Unternehmens-Assets abzuwehren oder zumindest zu verzögern? Durch eine geschickte Netzwerksegmentierung können die Auswirkungen solcher Angriffe auf die Assets einer Unternehmung verringert und frühzeitig erkannt werden. Welche operativen Risiken bestehen bei einer internen Netzwerksegmentierung? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um erfolgreich eine solche Architektur anzuwenden?

  • Welche Systeme sollen segmentiert werden
  • Welche Vorteile bringt eine Netzwerksegmentierung?
  • Welche operativen Risiken bestehen?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
15:30 - 16:00 Kommunikationspause
16:00 - 17:30

16:00 – 17.30 Breakout Sessions – Parallele Workshops zur Auswahl

Raum A

Attacking Web Applications 2.0 (oder „Moderne Angriffe gegen Web-Applikationen")

Michael Thumann, Berater, ERNW GmbH

Der Vortrag beschäftigt sich mit aktuellen Angriffstechniken gegen Webanwendungen. Im Zeitalter des „Webifyings" von Unternehmensapplikationen sind Web-Applikationen schon länger im Fokus der Hacker und neue Technologien wie Web 2.0 einerseits wie auch intensive Researcharbeit der Angreifer andererseits führen zu einer Vielzahl von neuen Angriffsmöglichkeiten. Die behandelten Angriffe umfassen Web Filter Bypassing, Session Hijacking, Advanced SQL Injection gegen moderne Datenbank Server und SSL Renegotiation Attacks. Live-Demonstrationen zeigen, wie aktuelle Angriffstechniken praktisch funktionieren. Eine ausführliche Diskussion effizienter und angemessener Schutzmaßnahmen rundet die Präsentation ab.

Raum B

Der Windchill Faktor

René Pfeiffer und Michael Kafka, DeepSec GmbH

Ähnlich wie in der Meteorologie gibt es in der heutigen ICT-Landschaft einen Effekt, den wir nur als "Gefühlte Sicherheit" bezeichnen können. Abhängig von subjektiver Wahrnehmung der Wetterlage werden in der Informations- und Kommunikationstechnik Sicherheitsrisiken unter- oder überschätzt was oft zu einer unagepassten Sicherheitsstragie führt. Dieser Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, Anekdoten und publik gewordenen Fällen, welche Umstände zu einer Fehleinschätzung führen und welche Auswirkungen daraus entstehen.

Raum C

Quantitative und qualitative Risikosystematiken
für ein szenariobasiertes Risikomodell

Die methodische Integration von quantitativen und qualitativen Risikosystematiken in ein szenariobasiertes Risikomodell ermöglicht die kongruente und transparente Vereinheitlichung der Risikodarstellung für den Entscheider. Dieses Modell folgt der strategischen Ereignis- / Konsequenzdarstellung für das Management im Sinne einer notwendigen Risiko- / Erlös- Perspektive. Die Darlegung und Überwachung (im strengen Sinn eines Frühwarnsystems) von Risikoentwicklungen, damit verbundenen Handlungsoptionen und Ermessensspielräumen ermöglichen Risikomanagement als Instrumentarium der Unternehmensführung zur Zielerreichung zu begreifen, welches vorausschauend und zeitnah Kosteneffizienz, Gewinnsteigerung, günstigerer Kapitalbeschaffungskosten, besserer Finanzierungsoptionen und die Steigerung des Unternehmenswertes objektiv und damit nachweisbar sicherstellt.

Eine aktive und effektivere Steuerung, Bewältigung und Kontrolle der betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, die Steigerung ihrer Qualität ist hier von entscheidender Bedeutung. Somit trägt das integrale Risikomanagement zur Steigerung und zum langfristigen Schutz der Unternehmenswerte bei. Es erfüllt und unterstützt die Anforderungen an die moderne Art und Weise der Unternehmensführung (Corporate Governance).

Eine entsprechende softwarebasierte Unterstützung des integralen Risikomanagements mit Frühwarnsystem und prognostischer Szenariotechnik zeigen wir live am Beispiel von enrisma. Dieses offene, auf SOA-Technologie basierende System bietet unterschiedliche Integrationsmöglichkeiten, um aus bestehenden IT-Infrastrukturen die notwendigen Risikoinformationen gezielt und bedarfsgerecht ermitteln und verarbeiten zu können.


ab 19:00

Mediterranes Abendessen im Gourmet-Restaurant Oggi

(Casual Dress)

 

Agenda, 28. April 2010 (2. Tag)

 
09:00 - 09:05

Begrüßung zum 2. Tag der Konferenz
Ulrich Parthier, it verlag GmbH

09:05 - 09:50

IDS und IPS waren gestern: Innovative Ansätze
durch Synchronisation mit SIEM- und Verwundbarkeits-Management-Projekten

Marco Lorenz, Berater, cirosec GmbH

Unter dem Überbegriff Intrusion Detection und Prevention findet man unterschiedliche Techniken, die völlig verschiedene Schutzwirkungen in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen erreichen. Auch die Anforderungen an den späteren Betrieb gehen je nach verwendeter Technik stark auseinander. Von klassischen netzwerkbasierten IDS-/IPS-Appliances, die vor allem Protokoll-Dekodierung und Mustervergleiche verwenden, über statistische Systeme, die Anomalien im Netzverkehr erkennen, indem Netflow-Daten ausgewertet werden, bis zu Systemen auf Basis von Honey-Tokens und Verhaltenserkennung oder Spezialisten für Web- und Datenbank-Angriffe geht die Bandbreite.

Zur Qualitätsverbesserung solcher Systeme wird meist eine Korrelation mit den Ergebnissen von Verwundbarkeits-Scans angestrebt, so dass IDS-/IPS-Projekte oft direkt mit SIEM- und Verwundbarkeits-Management-Projekten zu synchronisieren sind.

Der Vortrag stellt die heute verfügbaren Techniken und ihre direkten Abhängigkeiten von Zusatzsystemen gegenüber, beschreibt ihre Vor- und Nachteile sowie die Probleme und Herausforderungen, die bei einer Implementierung und im späteren Betrieb zu erwarten sind. Er beschreibt des Weiteren, wie man sich dem Thema sinnvoll nähert und typische Fehler, Fehlinvestitionen und Enttäuschungen vermeidet.

09:50 - 10:35 DLP und Endgeräte-Sicherheit: Was braucht man - wie geht es?

Device Kontrolle, also der Schutz vor beliebigen Plug&Play Geräten und den angesteckten mobilen Datenträgern, benötigt einige Zusatzfeatures, damit es im laufenden Betrieb zum sinnvollen Einsatz kommen kann. Die Landesbank Baden Württemberg hat 2004 mit 10.000 Lizenzen der itWatch Endpoint Security Suite einige Mehrwerte eingekauft und diese in der Folge im Paket unternehmensweit umgesetzt. Neben der Gerätekontrolle ist eine der wesentlichen eingesetzten Funktionen die inhaltliche Kontrolle über Content Filter. Im Vortrag wird der aktuelle Zustand der Installation bei der LBBW beschrieben und Ausblicke auf weitere Möglichkeiten gegeben.
Nino Niechziol, Security Services, Landesbank Baden-Württemberg Ramon Mörl, Geschäftsführer, itWatch GmbH  
10:35 - 11:00 Kommunikationspause
11:00 - 11:45

Web Application Firewalls:
Architektur-Performance-Produkte im Vergleich

Dr. Bruce Sams, Geschäftsführer, Optima bit GmbH

In vielen Softwareprojekten wird heute auf Web-Anwendungen gesetzt – auch in unternehmenskritischen Bereichen. Doch trotz des steigenden Einsatzes von Web Applications und folglich den vermehrten und heftigeren Angriffen auf Web-Anwendungen, sind viele Unternehmen bis heute nicht ausreichend geschützt.

Dieser Vortrag soll Wissenslücken über WAFs schließen. Er liefert einen herstellerübergreifenden, unabhängigen Überblick über Web Application Firewalls, deren zu Grunde liegende Verfahren, sowie Grenzen und Möglichkeiten der Technologie. Er stellt Architekturkonzepte vor, diskutiert die Integration von WAFs in die Anwendungsarchitektur und deckt Defizite in den aktuell verfügbaren Lösungen auf. Den Abschluss bildet ein Überblick über verschiedene WAF-Systeme, in der die Auswirkungen der Systeme auf die Performanz der Gesamtanwendung verdeutlicht werden.


11:45 - 12:30

Sicherheit um jeden Preis?

Autonome IP-Netze vs. Internet

Martin Klimmasch, ITENOS GmbH

Ist wirkliche Sicherheit im Internet möglich? Wie gut sind die Sicherungsmechnismen?
Die Industrie ist immer reaktiv tätig. Ist eine Bedrohung bekannt, wird an der Entschärfung gearbeitet bis zur nächsten Sicherheitslücke.
Für besonders sensible Daten ist das vielleicht nicht sicher genug. Sollten Sicherheitsnetze nicht von vornherein solche Bedrohungen
ausschließen?

12:30 - 14:00 Business Lunch
14:00 - 14:45

Security Assessment von Cisco Enterprise WLAN-Technologien

Oliver Roeschke, Berater, ERNW GmbH

Die Welt der „Enterprise WLAN-Lösungen" ist voller obskurer und nicht-standardisierter Technologien, die zu Sicherheitsproblemen führen können. Cisco bildet hier keine Ausnahme. Insbesondere die „Structured Wireless-Aware Network" (SWAN)-Architektur (die auf dem proprietären WLCCP-Protokoll basiert), aber auch moderne Wireless LAN Controller (WLC) basierte Umgebungen weisen in verschiedenen Szenarien Schwachstellen auf. In diesem Vortrag werden theoretische und praktische (!) Angriffsmöglichkeiten in solchen Netzen behandelt und demonstriert sowie die entstehenden Risiken bewertet. Ziel ist, sowohl die Investition wie auch die transportierten Daten abzusichern.

14:45 -15:15 Kommunikationspause
15:15 - 16:00

Sicherheit und Cloud Computing -- Ein Widerspruch?
Werner Streitberger, Fraunhofer Institut SIT


Verschiedene Studien haben in der Vergangenheit die Sicherheitsrisiken als einen der größten Hinderungsgründe für die Nutzung von Cloud Computing-Systemen und Diensten aus der Cloud hervorgehoben. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Gefährdungen von Cloud-Computing-Systemen und stellt Maßnahmen vor, die die Sicherheit und das Vertrauen in Cloud-Systeme erhöhen können. Besonders wird dabei auf den ausgewählten Aspekte der Informationssicherheit eingegangen, wobei die Datensicherheit und sichere Identitäten im Vordergrund stehen.

16:00 - 16:30

Podiumsdiskussion:

Prioritätensetzung der IT-Sicherheit im Unternehmen

16:30 - 16:45

Closing Note
Ulrich Parthier, Program Director it security 2010

gegen 16:45 Ende der Konferenz

Änderungen an der Agenda sind den Veranstaltern vorbehalten.