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Handlungsbedarf bei Client Lifecycle Management PDF  | Drucken |  E-Mail
07. July 2008

Unternehmen sehen die Vorteile ganzheitlichen Client Lifecycle Managements, zögern aber mit der Einführung - Fujitsu Siemens Computers und IDC sehen Handlungsbedarf.

Die meisten der im März und April 2008 von IDC zum Thema "Managed Office" befragten Unternehmen stimmen zwar der Aussage zu, dass ein umfassendes Client Lifecycle Management finanzielle und organisatorische Vorteile mit sich bringt, zögern aber mit der Umsetzung des Konzepts im eigenen Haus. So lau-tet eins der Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung, die Fujitsu Sie-mens Computers bei IDC in Auftrag gegeben hatte. Als Gründe nennt Wafa Moussavi-Amin, Analyst und Geschäftsführer IDC Central Europe, die Sorge der IT-Abteilungen, Freiräume zu verlieren, unzureichende Kenntnisse, was In-tegriertes Lifecycle Management im Detail bedeutet sowie die Annahme in den Chefetagen, dass die IT-Abteilungen schon ein irgendwie geartetes Lifecycle Management im Einsatz haben werden, ohne dies genauer zu kennen.

Auslagerung der Infrastruktur-Services

Fujitsu Siemens Computers wertet die Ergebnisse der Befragung als Bestäti-gung seines "Managed Office" Ansatzes. Mit diesem Angebot übernimmt das Unternehmen die Betreuung der Client - und falls gewünscht auch die der rest-lichen Office - IT Infrastruktur seiner Kunden. "Unsere Kunden behalten ihre IT Governance-Verantwortung und entscheiden so selber darüber, welche Kern-kompetenzen und damit verbundene Optimierungspotentiale sie selber realisie-ren während sie die Einsparungen, die mit der Auslagerung von Infrastructure Services verbunden sind, in vollem Umfang nutzen können", sagte Richard Schlauri, Executive Vice President Infrastructure Services Fujitsu Siemens Computers.

"Das Angebot von Fujitsu Siemens Computers passt zum Trend, nur Teile der IT-Prozesse auszulagern", sagte Moussavi-Amin. "Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass in zahlreichen Unternehmen noch deutlicher Optimierungs-bedarf bei der Planung der Infrastruktur besteht. Es entsteht der Eindruck, dass mangels Transparenz oder fehlender Dringlichkeit, die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in diesen Bereichen nicht ausgeschöpft werden und die We-chselwirkung zu den späteren Phasen des Lifecycle Management nicht bekannt sind. Wir begrüßen daher die Initiative von Fujitsu Siemens Computers, mit Managed Office die Wettbewerbsfähigkeit der Mittelständischen Unternehmen in Deutschland zu stärken."

Weitere Ergebnisse der Umfrage

In vielen Unternehmen besteht Aufklärungsbedarf hinsichtlich der gesetzlichen Vorgaben zur fachgerechten Entsorgung, der Sicherheitsrisiken durch unvoll-ständiges und unsachgemäßes Löschen der Daten, bevor Clients entsorgt wer-den sowie hinsichtlich der realisierbaren Vorteile durch einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei wird der Handlungsbedarf an sich durchaus gesehen: Zwischen 41  und 67 Prozent der Unternehmen wollen in den einzelnen Phasen des Cli-ent-Lifecycle Management weitere Optimierungsmaßnahmen durchführen. Da-bei könnte nach Aussage von IDC die Kombination von Geräten mit entspre-chenden Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus nicht nur unter fi-nanziellen sondern auch unter qualitativen Gesichtspunkten die bessere Alter-native sein.

Fujitsu Siemens Computers setzt den Begriff "Managed Office" mit einem ganz-heitlichen Client Lifecycle Management gleich, das alle relevanten Aufgaben, die über den gesamten Lebenszyklus eines Desktops oder Notebooks anfallen, zusammenfasst. Demgegenüber berücksichtigen heute nur 29 Prozent der be-fragten Unternehmen bereits alle Phasen des Client Lifecycle Management von der Planung bis zur Entsorgung bei der Optimierung des Client Managements: Insbesondere die Entsorgung der Altgeräte steht nicht wirklich im Vordergrund. Dazu passt, dass 56 Prozent der Unternehmen nicht genau wissen, was mit den Altgeräten bei der Entsorgung geschieht.

Dem Bestreben der Unternehmen nach standardisierten Client-Infrastrukturen stehen individuelle Anforderungen gegenüber. Dieses Paradoxon lässt einen gewissen "Selbstschutz" der IT-Abteilungen vermuten. Nicht wenige Unterneh-men sehen das Client Lifecycle Management als eine Kernkompetenz der IT an. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sich standardisierte bezieh-ungsweise einfach zu standardisierende IT-Umgebungen für eine Auslagerung besonders eignen.

Optimierungspotenzial grundsätzlich in allen Bereichen vorhanden

Grundsätzlich lassen sich in allen Bereichen des Client Lifecycle Management Optimierungspotenziale ausmachen. Insbesondere die Vorteile eines ganzheit-lichen Ansatzes sollten - so ein Ergebnis der Umfrage - in den Vordergrund ge-stellt werden. Fujitsu Siemens Computers hat sich daher zum Ziel gesetzt zu veranschaulichen, welche Konsequenzen Defizite in einer frühen Phase des Lifecycle Management auf die später folgenden Phasen haben. Allerdings er-folgt der Zugang zum Kunden heute noch in erster Linie über die Kostenargu-mentation. Darüber hinaus muss aber dargestellt werden, dass tatsächlich die gesamte Client-Infrastruktur des Kunden (inkl. z.B. Clients an Produktionsan-lagen) abgedeckt werden kann. Entscheidend ist, dass bei einem Vergleich der Kosten bei einer "Make-or-Buy-Entscheidung" auch die gleichen Kosten und Aufgaben einbezogen werden. Als Anbieter mit dem - wie die Befragung eben-falls zeigt - höchsten Bekanntheitsgrad bei den befragten Unternehmen, sieht sich Fujitsu Siemens Computers in einer soliden Ausgangsposition, um im The-ma Client Lifecycle Management zusätzliches Geschäft zu generieren.

www.fujitsu-siemens.de

 

 

 
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