| Outsourcing-Verträgen fehlt oft eine Innovationskomponente | | Drucken | |
| 04. Juli 2008 | |
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Fachbereiche können abweichende Anforderungen nicht auf den Dienstleister transferieren - Wachsender Beratungsbedarf der Fachbereiche für das Design innovativer Services und Prozesse. Nach den Beobachtungen der Technologie- und Managementberatung Centra-con fehlt es in den Outsourcing-Verträgen der Unternehmen vielfach an einer ausreichenden Innovationskomponente. Dadurch würden die Möglichkeiten der Fachbereiche deutlich eingeschränkt, neue Anforderungen wie etwa die Virtua-lisierung von Anwendungen auf den externen Dienstleister transferieren zu können. Outsourcing immer eine Alternative „Outsourcing-Strategien haben heutzutage einen hohen und zweifellos auch be-rechtigten Stellenwert als Alternative zum Inhouse-Betrieb. Aber die meist mehrjährigen Auslagerungsverträge für IT-Funktionen verfügen meist über kei-ne ausreichende Weitsicht, weil in den Vereinbarungen keine angemessenen Optionen für technologische Entwicklungen berücksichtigt sind“, weiß Centra-con-Geschäftsführer Robert Gerhards aus seinen Erfahrungen in der Pra-xis. „Das Leistungsgerüst und die technischen Rahmenbedingungen werden zu sehr aus dem aktuellen Status abgeleitet, ohne den erforderlichen Spielraum für zukünftige Entwicklungen zu schaffen.“ Dadurch drohe eine deutliche Ge-fahr, dass Outsourcing-Verträge möglicherweise innovationsarme Verhältnisse heraufbeschwören, indem sie einen Ist-Zustand zementieren. Mangelne IT-Ressourcen führen zum Dilemma „Für die Dienstleister besteht meist keine unmittelbare Veranlassung und oft nur ein geringer Spielraum für eigene Innovationsinitiativen, umgekehrt sind die Fachbereiche des Anwenders mit den vertraglichen Begrenzungen unzufrie-den“, beschreibt Gerhards das Dilemma. „Wenn ein Fachbereich beispielsweise eine Virtualisierung von Applikationen vornehmen will, bieten ihm die Anforde-rungsstrukturen der typischen Auslagerungsverträge meist keine Grundlage da-für, dieses Anliegen an den Provider heranzutragen.“ Mangels interner IT-Res-sourcen würden oft sogar nicht einmal die Möglichkeiten bestehen, die neuen Anforderungen fachlich präzise für den Dienstleister zu designen. So stellt Centracon bei Unternehmen mit Outsourcing-Strategien eine wachsen-de Nachfrage von Organisationsbereichen fest, mit externer Beratungsunter-stützung die eigenen Anforderungen systematisch zu definieren und sie ggf. auch direkt in konkreten Prozessen bzw. Services abzubilden. „Sie verspre-chen sich davon, auf dieser Grundlage den eigenen Bedarf gegenüber dem Dienstleister konkreter kommunizieren und argumentieren zu können“, erläu-tert Gerhards.
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