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30. Juni 2008

Kollektive Intelligenz gibt es nur bei Ameisen? Falsch gedacht, mit Web 2.0 Technologien nutzen auch immer mehr Unternehmen systematisch das Wissen vieler.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: mit zwölf Kollegen aus drei Niederlas-sungen bereiten Sie ein internationales Projekt vor. Statt auf verschiedenen Rechnern befinden sich alle Dokumente in einem virtuellen Datenraum im In-ternet. Alle haben Zugriff. Kurzfristige Abstimmungen erfolgen über einen Chat oder eine spontane Webkonferenz. Während Sie an Dokumenten arbeiten, seh-en Sie Änderungen, die andere Kollegen zur gleichen Zeit einfügen und können sofort reagieren. Ein Jules Vernes-Szenario hipper Internetfirmen?

Nicht mehr. Um sich Wettbewerbsvorteile in einer globalen Informationsgesell-schaft zu sichern, entschließen sich immer mehr Unternehmen, systematisch das kollektive Wissen ihrer Mitarbeiter zu nutzen. Über eine neue Arbeitsorga-nisation hinaus ist dazu eine andere Kultur erforderlich. Die sogenannte ‚Parti-cipatory Culture’, zu deutsch ‚Kultur der Mitwirkung’, erreicht endlich auch deutsche Büros. Ausdruck dieses eng mit dem Medium Internet verknüpften Le-bensstils ist, dass Menschen eigene Texte, Videos, Audio-Dateien und Bilder produzieren und online veröffentlichen. Populäre Anwendungen sind Blogs, Wi-kipedia und vor allem soziale Netzwerke: Xing, Facebook oder StudiVZ.

Revolution durch Web 2.0

Während das Wikipedia-Prinzip zumindest theoretisch fast jedem bekannt ist, hat sich die Erkenntnis in vielen Chefetagen noch nicht durchgesetzt, dass Web 2.0-Technologien und -Verhaltensweisen, übertragen auf wichtige Aufgabenstel-lungen am Arbeitsplatz, eine Revolution einläuten könnten. Vor allem in wettbe-werbskritischen Bereichen, wie der so genannten `Project- und Process-Excel-lence’ gegenüber dem Mitbewerb, der gezielten Förderung der eigenen Innova-tionskraft oder der Mitarbeiterproduktivität allgemein, sind flexiblere Kommuni-kations- und Austauschmöglichkeiten dringend erforderlich.

Auf die Macht des Teams zu setzen, erweist sich zudem als kluge Überlebens-strategie gegen beruflichen Stress, Arbeitsüberlastung und die allgegenwärtige Informationsflut. Auf den Schreibtischen der Wissensarbeiter türmen sich heu-te im Durchschnitt 37 Stunden unerledigte Arbeit (Quelle: Marlene Carosel-li „Empower Yourself“), 50 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen sie laut einer Reuters-Studie auf der Suche nach Informationen. Kein Wunder also, dass sich einer Studie von Nucleus Research zufolge zwei von drei Beschäftigten überfor-dert fühlen.

Neue Kollaborationsplattform

Wie der Einsatz der neuen Technologien einerseits zu schlankeren Arbeits- und Kommunikationsprozessen, andererseits zur Nutzung kollektiver Intelligenz füh-ren kann, zeigt der Softwarehersteller Mindjet mit seiner neuen, webbasierten Kollaborationsplattform Mindjet Connect.

Mindjet kennt man als Hersteller von Mind Mapping-Software. Mind Maps sind „Gedankenlandkarten“, mit denen man Informationen, Pläne oder Ideen visuell darstellen kann. So sieht man in einer digitalen Map auf einen Blick Ideen, Daten, Zuständigkeiten und Zeitangaben. Sie verweist darüber hinaus auf sämtliche dazu gehörigen Dateien wie Budgets, Bilder oder PDFs. Man kann darüber hinaus aktuelle Elemente wie RSS-Feeds oder Berichte aus Da-tenbanken „anzapfen“. Die visuelle Darstellung eines Projekts im Map-Format liefert dem Betrachter auch Zusammenhänge, die herkömmliche Dokumente kaum wiedergeben können. Die Stärken seines Map-Formats ergänzt Mindjet nun durch die neue Online-Plattform Mindjet Connect zur vernetzten Zusam-menarbeit in Echtzeit. In dieser Internetumgebung können alle Mitglieder eines Teams Maps gemeinsam bearbeiten, miteinander diskutieren oder aus der Ap-plikation heraus Webkonferenzen starten. Maps und beliebige andere Doku-mente können in zentralen Arbeitsbereichen abgespeichert und Zugriffsrechte variabel vergeben werden. Alle Team-Mitglieder, aber auch andere Kollegen, Dienstleister oder Kunden, können diese Maps nun gemeinsam und ohne Zeit-verlust bearbeiten.

www.mindjet.de

 

 
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