| Was Fach- und IT-Abteilung aneinander nicht mögen | | Drucken | |
| 24. Juni 2008 | |
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Untersuchung des Beratungshauses Corporate Quality zeigt Kommunikations-probleme und Konfliktpotenziale, die deutsche Unternehmen jährlich Milliarden kosten. Laut einer Studie* des IT-Beratungshauses Corporate Quality rechnen drei Viertel der Experten mit jährlichen Schäden von über 20 Mrd. Euro durch Rei-bungsverluste zwischen IT- und Fachabteilung. Was jedoch ist genau das Problem, das beide Parteien miteinander haben? Wo liegen die Schwierigkeiten? Corporate Quality befragte dazu sowohl Vertreter der einen als auch der anderen Seite. Demnach sehen 80 Prozent der Beteilig-ten Kommunikationsprobleme, die Hälfte spricht gar von häufigen Missver-ständnissen. 44 Prozent konstatieren ein ständiges „Aneinander-vorbei-Arbei-ten“ und jeder Fünfte gar alles zusammen. Befragt nach dem Fehlverhalten der jeweils anderen Seite, geben die IT-Mitar-beiter folgende Auskunft: Der Aussage „Die Fachabteilung denkt nie an die Um-setzbarkeit.“ stimmen 70 Prozent zu und der Klage „Die wissen uns gar nicht zu schätzen!“ 62 Prozent. Die Fachabteilung ihrerseits bemängelt zuviel „Fachchinesisch“ (78 Prozent) in der Kommunikation mit den IT-Kollegen. Die Hälfte der Befragten wirft den Computer-Spezialisten darüber hinaus vor, „an der Realität vorbei“ zu arbei-ten. Immerhin 48 Prozent der fachlichen Mitarbeiter sind außerdem der Mei-nung, dass die IT-Abteilung „das Unternehmen zuviel Geld“ kostet. „Ganz offensichtlich findet man hier ein erhebliches Konfliktpotenzial, dass die Firmen teuer zu stehen kommen kann. Über die Hälfte der von uns befragten Fachleute sagt daher auch, dass es eines IT-Managements auch auf der Fach-seite bedarf und dass die Fachseite bei den IT-Projekten direkt mitwirken sol-lte“, erklärt Ernst Häupler, Consultant bei Corporate Quality. * Die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt die Grund-stimmung in der Branche wieder und lässt aus diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.
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