| Sonderstudie zum Online-Banking | | Drucken | |
| 24. June 2008 | |
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Internetnutzer erwarten beim Online-Banking kostenlose Sicherheits- und Schutzmaßnahmen ihrer Hausbank. Um sicherer Geldgeschäfte im Internet tätigen zu können, wünschen sich Deutschlands Onliner kostenlose Sicherheits- und Schutzmaßnahmen von ihrer Hausbank. Für sicherheits- und datenschutzrelevante Vorkehrungen zahlen wollen deutsche Internetnutzer allerdings nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderstudie der Fiducia IT AG "Online-Banking - Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet". Im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21 und durchgeführt von TNS Infratest, wurden insgesamt 1.000 deutschsprachige Internetnutzer im Alter ab 18 Jahren online nach ihren Einstellungen zum Thema Sicherheit und Datenschutz beim Online-Banking befragt. Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte über die Internet-Filiale ihrer Hausbank. Doch ohne Sicherheitsvorkehrungen im Internet Geldgeschäf-te zu tätigen, bleibt riskant. Sicherheit und Datenschutz beim Online-Banking sind deshalb für Deutschlands Internetnutzer die beiden wichtigsten Kriterien für die Akzeptanz von Online-Banking. "Das Engagement jeder einzelnen Bank, ein Höchstmaß an Sicherheit und lückenlosen Datenschutz beim Online-Banking zu gewährleisten, ist somit Eckpfeiler für die vertrauensvolle Bezieh-ung der Banken zu ihren Kunden", meint deshalb Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG. mobileTAN und iTANplus Verfahren auf dem Vormarsch Da in Deutschland die Betrugsfälle im Internet nach wie vor steigen und immer raffinierter werden, ist es nur verständlich, wenn 16 Prozent der Befragten in der vorliegenden Studie angeben, die Angst vor Betrug halte sie davon ab, das Internet für Bankgeschäfte zu nutzen. Aus diesem Grund ist die weitere Aufklä-rung der Verbraucher sehr wichtig. So kennen 55 Prozent der Befragten das iTAN-Verfahren, bei dem der Anwender aufgefordert wird, eine ganz bestimm-te TAN (Transaktionsnummer) auf seiner Liste zur Autorisierung der Transak-tion einzugeben. 38 Prozent der Befragten nutzen die Sicherheitstechnik iTAN. Das erst vor einem halben Jahr eingeführte iTANplus Verfahren kennen inzwi-schen 16 Prozent der Befragten. Bereits sieben Prozent profitieren von diesem besonders sicheren Verfahren, das ein zusätzliches Kontrollbild mit privaten Daten übermittelt. Das von der TÜV Rheinland Secure iT zertifizierte mobile TAN-Verfahren ist mit einem Bekanntheitsgrad von 52 Prozent der Befragten zwar ähnlich geläufig wie das iTAN-Verfahren, aber erst etwa ein Viertel der Befragten nutzen mobileTAN. Hierbei wird die TAN zusammen mit den Daten der Transaktion wie Empfängername, Kontonummer und Betrag per SMS aufs Handy geschickt. Bei aller Aufklärung der Kunden über die zur Verfügung stehenden Sicherheits-techniken bestimmt letztlich die Preissensibilität der Kunden den Erfolg eines Sicherheitsverfahrens. Bankkunden sind kaum bereit, für ein höheres Maß an Sicherheit beim Online-Banking Gebühren zu entrichten. So lehnen gut 60 Pro-zent der Befragten eine Kostenbeteiligung kategorisch ab. 15 Prozent wären bereit, einmalig - zum Beispiel in einen Kartenleser - zu in-vestieren. "Die Mehrheit der Bankkunden sieht hier ihre Hausbanken in der Bringschuld. Das Internet-Banking braucht sofort verfügbare, einfach und be-quem zu handhabende sowie für den Verbraucher kostenlose Sicherheitslö-sungen", folgert Michael Krings.
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