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| 02. Juni 2008 | |||
Business-Process-Management (BPM)-Lösungen unterstützen Unternehmen da-bei. Deshalb beschäftigt das Thema BPM inzwischen nicht mehr nur Software-Hersteller, sondern auch IT-Beratungen, Systemhäuser und Analysten. In der Diskussion um BPM kommen unterschiedliche Geschäftsanforderungen zur Sprache – sei es die Idee von BPM als Grundlage für Prozesskostenrech-nungen oder um Wissen über Prozesse für Dritte verfügbar zu machen. Entscheidend ist für Unternehmen, dass IT und Management auf einer Basis eng zusammen arbeiten. Dass sie sozusagen die „gleiche Sprache“ sprechen. Gefragt sind Gesamtlösungen, die die IT- und Fach-Abteilungen gleichermaßen unterstützen. Die Cordys Business Process Management Suite (Cordys BPMS) beispielsweise besteht deshalb aus einem einzigen Toolset, das vollständig auf SOA basiert. Sie ermöglicht es Kunden, ohne Programmierkenntnisse Geschäftsprozesse umzusetzen, zu überwachen und zu optimieren. Die Integration bereits vorhan-dener Systeme wird dabei über offene Standards gewährleistet. Damit kann das Management schnell und flexibel auf die Anforderungen des Marktes rea-gieren und die IT folgt erstmals problemlos diesen Veränderungen. Bei der Einführung eines BPM-Projekts setzen visionäre Unternehmen auf eine enge Verbindung von Management und Fachabteilung – eine Top-down-Vorgeh-ensweise, das heißt die Initiative des Managements, ist wichtig für den langfris-tigen Geschäftserfolg. Denn bei der Umsetzung von BPM-Projekten ist eine ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen notwendig, die nicht ausschließlich die IT-Landschaft betrachtet, sondern von der Geschäftsstrategie ausgehend Ge-schäftsprozesse und Organisationsstruktur berücksichtigt. Was sich für Unternehmen als große Chance darstellt, bedeutet darüber hinaus grundsätzliche Veränderungen für die gesamte IT-Branche. Der Trend geht weg von einer Unternehmenssoftware als Gesamtpaket hin zu servicebasierten Anwendungen, deren Funktionalitäten die Anwender dann flexibel und nach Bedarf nutzen. Wenn ich mit den Visionären unserer Branche diskutiere, spüre ich den Para-digmenwechsel bereits– lizenzbasierte Preismodelle ergänzt oder gar abgelöst durch Pay-per-use-Modelle sind dabei nur ein Thema. Denkt man die Plattform- und damit die Serviceorientierung weiter, werden die Unternehmen in naher Zukunft so organisiert sein, dass auch einzelne Einheiten ihre Ressourcen ande-ren als Service anbieten. Die Strukturen für das Verwalten der Service-Portfo-lios in technischer, betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und organisatorischer Hinsicht bereitzustellen, wird dann die nächste Herausforderung sein.
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