| Deutsche Wissensarbeiterr sind Effizienz-Europameister | | Drucken | |
| 29. Mai 2008 | |
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Mindjet veröffentlicht weitere Ergebnisse seiner europäischen Produktivitätsum-frage „Eine Stunde mehr am Tag“. Fast 10 Stunden pro Woche wendet der durchschnittliche Wissensarbeiter in deutschen Unternehmen für die Vor- und Nachbereitung von Meetings auf – Zeit, die er mit einem effizienten persönlichen Informationsmanagement auch weitaus effektiver nutzen und dabei dreieinhalb Stunden wöchentliche Arbeits-zeit sparen könnte. Dies ist das neue Ergebnis der aktuellen Mindjet-Umfrage, an der mittlerweile schon mehr als 2.000 europäische Wissensarbeiter teilge-nommen haben. Demnach haben sich Meetings wieder einmal als Bürokrank-heit und Zeitfresser Nummer Eins hierzulande erwiesen. Die europäischen Kollegen gehen hier mit ihrer Zeit viel effizienter um, kämpfen doch z.B. die Briten nur 7,83 Stunden pro Woche mit den leidigen und Zeit raubenden Be-sprechungen. In der Projektarbeit ganz vorn dabei
Doch es gibt keinen Grund zur Besorgnis: In den anderen drei untersuchten Disziplinen präsentieren sich die deutschen Befragten als wahre Effizienz-Euro-pameister. Für den Umgang mit Informationen und deren Verwertung wenden deutsche Büroarbeiter nur 5,91 Stunden pro Woche auf - gegenüber 6,69 in Frankreich und 7,08 in UK. Im Bereich Zusammenarbeit und Kommunikation häufen sich mit 4,72 auch weit weniger Wochenstunden auf als in UK (5,38) und Frankreich (5,7). Geradezu legendär ist die Effizienz der Befragten aus Deutschland im Bereich der Projektarbeit und –planung. Nur 9,15 Stunden pro Woche stehen hier gegen 11,16 in UK und 11,33 in Frankreich. Die großen Zeitfresser
Die vier Zeitfresser im Büro: Meetings, Informationsmanagement, Kommu-nikation & Zusammenarbeit sowie Projektarbeit. Geld gespart Für Unternehmen bedeutet dies bares Geld. Selbst konservative Schätzungen von IDC gehen nämlich davon aus, dass ein Unternehmen mit 1.000 Mitarbei-tern mindestens 2,5 Millionen US-$ pro Jahr verschwendet, weil existierende Informationen nicht mehr gefunden werden, man nach veralteten Informati-onen sucht oder die Informationen eben mühsam wieder erstellen müssen. Die Opportunitätskosten, das heißt Werte, die man stattdessen in dieser Zeit schaffen könnte, liegen bei noch höheren 15 Millionen US-$.
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