| Das Dokumenten-Chaos lichten | | Drucken | |
| 15. May 2008 | |
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Fraunhofer IPK stellt erste branchenspezifische Benchmarking-Studie zur Dokumentenlogistik in deutschen Unternehmen vor. Wie viele Briefe erhält ein deutsches Unternehmen täglich? Wie viele Mitarbeiter sind für die Bearbeitung der Post zuständig und wie lange dauert es, ein Dokument zu digitalisieren? Kaum ein Unternehmen kennt bei den Vorgängen seines Dokumentenverkehrs die genauen Abläufe und Daten. Die Folge: Einsparpotenziale bleiben unerkannt. In der »Benchmarking-Studie Dokumentenlogistik« liefert das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK erstmals branchenspezifische Daten zum Dokumentenverkehr. Befragt wurden ausgewählte deutsche Unternehmen aus Branchen, in deren Kerngeschäft täglich eine Vielzahl von Dokumenten bearbeitet wird. Dies sind Banken und Versicherungen sowie Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen. Um auch Daten über die Dokumentenverwaltung in der produzierenden Industrie zu liefern, wurden zudem Fahrzeugbauer befragt. Anhand der gewonnenen Daten können sich Unternehmen vergleichen und dadurch Ideen zur Verbesserung des eigenen Dokumentenverkehrs entwickeln. Die Benchmarking-Studie hilft auf diese Weise Unternehmen, ihre Prozesse besser zu strukturieren und effizienter zu gestalten. Denn Benchmarking beruht auf der Idee, von den Best Practices Anderer zu lernen. Im Fall der »Benchmarking-Studie Dokumentenlogistik« können Unternehmen insbesondere lernen, ihre Prozesse ganzheitlich zu betrachten. Denn, wie die Studie zeigt, werden meist nur einzelne Abläufe, wie zum Beispiel der Posteingang, betrachtet, nicht aber der gesamte Dokumentenfluss. Herausragende Ausnahme ist hier die Automobilindustrie. Die »Benchmarking-Studie Dokumentenlogistik« wurde von der Williams Lea Deutschland GmbH unterstützt. Sie kann für 99 € beim Fraunhofer IPK erworben werden. |
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