| QuickTime öffnet PCs für Datendiebe | | Drucken | |
| 09. Mai 2008 | |
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Apples QuickTime auf Microsoft-Betriebssystemen ist Einstiegsfenster für Kriminelle / 37 Sicherheitslücken in QuickTime bereits 2007 entdeckt Schwachstellen in Apples QuickTime für Windows ermöglicht Internet-Angrei-fern das Ausspähen des Computers. „Hierzu reicht es zumeist schon, eine manipulierte Internetseite mit eingebetteten Videos zu besuchen“, warnt Dr. Frank Bock, Vorstand des Vereins Deutsches Sicherheitsnetz. Diese Lücke wur-de in der aktuellen Version von QuickTime erkannt. Auf die Anfrage, wann der Hersteller dieses Sicherheitsloch schließt, haben die Experten des Deutschen Sicherheitsnetzes noch keine Antwort erhalten. „Eine fatale Bilanz, weil wir 2007 schon 37 Sicherheitslöcher feststellen mussten“, teilt Bock mit. Apples QuickTime ist auf vielen PCs standardmäßig zum Anzeigen von Film- und Video-Sequenzen installiert und kann selbständig Programme ausführen, die sogar private Daten des Anwenders an Kriminelle senden können. Nach Angabe der Experten des Deutschen Sicherheitsnetzes kann nur mittels neues-ter Anti-Viren-Software die Bedrohung eingegrenzt werden. „Eine unbemerkte Infizierung der Festplatte sorgt in Windeseile für den Befall aller Videodateien - gerade an Wochenenden und Feiertagen tauschen Millionen Menschen private Videos aus und verbreiten ungewollt Internet-Schädlinge“, gibt Bock zu beden-ken. Zahlreiche Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sparkassen haben gemeinsam mit dem Deutschen Sicherheitsnetz e.V. eine bundesweite Initiati-ve zur Stärkung der PC-Sicherheit gestartet. Erklärtes Ziel ist es, möglichst jeden privaten Computer in Deutschland auf den hohen Sicherheitsstandard des Online-Bankings aufzurüsten. Die dazu notwendige Software und Sicher-heitshinweise gibt es nach vorheriger Anmeldung im Internet unter www.deutsches-sicherheitsnetz.de. Der Clou: Bei Sicherheitsproblemen erhal-ten Mitglieder des Deutschen Sicherheitsnetzes konkrete Hilfestellung durch Experten. Die Programme und Dienste des Deutschen Sicherheitsnetzes stehen jedem privaten PC-Nutzer in Deutschland zur Verfügung, unabhängig davon, ob er Online-Banking nutzt oder nicht. Im Jahresbeitrag von 40 Euro ist eine erprob-te Schutzsoftware enthalten, die praktisch alle Arten von Computer-Schädlin-gen abwehrt. Wer bislang jedes Jahr zahlreiche verschiedene Sicherheits-Pro-gramme gekauft hat, kann sich dieses Geld künftig getrost sparen. Bei der Anmeldung über die teilnehmenden Banken und Sparkassen betragen die Kos-ten sogar nur 30 Euro im Jahr. Den Differenzbetrag von 10 Euro pro Verbrau-cher geben die Finanzinstitute dazu, um die PC-Sicherheit in Deutschland möglichst flächendeckend zu stärken. Der entscheidende Unterschied zu den Angeboten anderer Softwarehersteller liegt nicht im Preis, sondern im Service: Wer beim Verein Deutsches Sicher-heitsnetz Mitglied wird, erhält bei einem akuten Sicherheitsproblem am PC Pannenhilfe, genau so, wie man es von seinem Automobilclub erwartet, wenn man mit dem Auto liegen bleibt. Zum Start erfolgt die Unterstützung per EMail; noch in diesem Jahr soll für die Mitglieder eine telefonische Notfallhilfe einge-richtet werden. „Schon heute ergreifen unsere Experten alle Maßnahmen, um die Sicherheit auf dem betroffenen PC wieder herzustellen“, erklärt der Vor-stand des Vereins Deutsches Sicherheitsnetz, Dr. Frank Bock. Das Deutsche Sicherheitsnetz e.V. (www.deutsches-sicherheitsnetz.de) hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit der Internet-Computernutzung in Deutsch-land zu erhöhen. Der Verein bietet in Kooperation mit Volksbanken Raiffei-senbanken sowie Sparkassen einen PC-Sicherheitsdienst für jedermann an. Vereinsziel ist der weitere Ausbau des Sicherheitsniveaus, um die Internet-Nutzung und den privaten PC von Gefahren zu befreien. |
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