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it management informiert über strategisches Informationsmanagement und trägt durch produkt-neutrale, fachübergreifende Beiträge zur Entscheidungs- und Produktfindung bei. Im Fokus der Berichterstattung steht immer das Informations-bedürfnis der Leser hinsichtlich Nutzwert, Integrationsfähigkeit und Investitionssicherheit. Die Beiträge werden von ausgewählten Experten und anerkannten Beratern geschrieben.

 

Inhaltsangabe

Bedarf an Automatisierung von IT-Prozessen steigt PDF  | Drucken |  E-Mail
08. April 2008

Störungen durch schlecht geplante Änderungen, Installationen oder Migrationen sind die Hauptursache für Probleme mit der IT-Infrastruktur in deutschen Unternehmen.

Das zumindest glauben mehr als die Hälfte der von T&A Systems in einer Studie befragten Branchenexperten. Im Rahmen dieser Studie wurden im Frühjahr 2008 100 IT-Fachkräfte in persönlichen Gesprächen befragt. Daher ist die Studie im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt die Grundstimmung in der Branche wider und lässt aus diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.

Diesbezüglich hat sich das Meinungsbild in den vergangenen Jahren immer mehr gewandelt: Lange Zeit wurden an erster Stelle meist Ausfälle durch Hard- oder Softwarefehler genannt. Diese Ursache für fehlerhafte Abläufe im Netzwerk landet in der aktuellen Umfrage mit 36 Prozent mit deutlichem Abstand lediglich auf Rang zwei. Kaum noch eine Rolle spielt die Annahme, dass die IT-Infrastruktur selbst veraltet ist und deshalb Probleme bereitet.
Diese Antwortmöglichkeit erreichte nur zehn Prozent der Stimmen.

Die entscheidende Frage ist, welche Konsequenzen das für ein Unternehmen hat. Wenn in einer heterogenen Systemlandschaft, die ohne Konzept und ad hoc zusammen gebastelt wurde, etwas schief läuft, ist eine ganze Abteilung ständig unter hohem Zeitaufwand damit beschäftigt, den Fehler zu finden und arbeitet nicht mehr effizient. Die Automatisierung bestimmter Prozesse würde einige Missstände im Keim ersticken. Insofern befinde sich die IT heute an einem Punkt, an dem die fertigende Industrie im 19. Jahrhundert stand, als Maschinen die Produktivität eines Betriebes deutlich steigern konnten.

Gerade die Fehlersuche sei ein Prozess, der ideal für die Etablierung automatischer Mechanismen geeignet ist. T & A Systeme hat ein Verfahren entwickelt, das vollautomatisch Probleme beim Datentransfer über das Netzwerk identifiziert und katalogisiert. Dank dieser schnellen und effizienten Analyse ist quasi auf Knopfdruck erkennbar, an welchem Punkten auf der Datenautobahn der Verkehr zähflüssig wird oder sogar vollständig zum Erliegen kommt. Sämtliche Änderungen gegenüber früheren Aufzeichnungen sind auf den ersten Blick ersichtlich. In diesem Fall erfolgt umgehend eine automatische Alarmierung des Administrators per E-Mail. Alle Informationen zu jedem einzelnen Pfad im Routernetzwerk werden im Nachgang graphisch und auch für den Laien verständlich dargestellt, um über die vollständige Dokumentation eine möglichst genaue Untersuchung sicher zu stellen.

Der Bedarf in Deutschland an dieser bisher einmaligen Lösung ist offenbar groß: In der genannten Umfrage wollte T & A auch wissen, wie viele Unternehmen hierzulande nach Meinung der Experten automatisch informiert werden, wenn wichtige Infrastruktur-Komponenten nicht wie geplant funktionieren. 38 Prozent gaben an, dass nicht einmal jedes zehnte Unternehmen dazu bisher in der Lage ist, weitere zwanzig Prozent denken, dass sich die Zahl zwischen zehn und zwanzig Prozent bewegt. Eine verschwindend geringe Anzahl von zwei Prozent glaubt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Betriebe einen solchen Automatismus bereits etabliert hat. Im übertragenen Sinn zeigt das Ergebnis, dass die Informationstechnologie erst an der Schwelle zur Industrialisierung steht.
Wenn Unternehmen wüssten, welche Freiräume sie für ihre Mitarbeiter freisetzen könnten, damit diese wieder aktiv für das operative Geschäft tätig werden, würden schon deutlich mehr ihre Fehlersuche automatisiert haben.

 
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