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UC-Studie von Frost & Sullivan: Integration als Schlüssel zum Erfolg PDF  | Drucken |  E-Mail
20. Juni 2011

Während die Web-Conferencing-Technologie heranreift und sich ihren Weg in die Unternehmen bahnt, sind Endverbraucher daran interessiert, Lösungen zu implementieren, die einfach in andere software-basierte Produktivitätsanwendungen zu integrieren sind.

Durch die Konjunkturflaute 2009/10 in der weltweiten Wirtschaft konzentrieren sich Unternehmen stärker auf eine Steigerung ihrer Produktivität und Kosteneffizienz. Dank der gut entwickelten Infrastruktur, der großen Anzahl globaler Unternehmen und dem größeren Bekanntheitsgrad von Web-Conferencing, sind Großbritannien, Frankreich und Deutschland die größten Märkte für Web-Conferencing-Dienstleistungen in Europa.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.conferencing.frost.com) erwirtschaftete der gesamteuropäische Markt fürWeb-Conferencing-Dienstleistungen und Software im Jahr 2009 Umsätze von 248 Millionen US-Dollar bei einer Wachstumsrate von 18,3 Prozent seit dem letzten Jahr. Bis 2015 soll der Markt auf 1,01 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 26,4 Prozent entspricht.

„Anbieter arbeiten derzeit erfolgreich an der Integration von Web-Conferencing mit landläufigen Geschäftsanwendungen und -vorgängen“, erklärt Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Erhebliche Anstrengungen werden auf offene Plattformen verwendet sowie auf Anwendungen von Drittanbietern, wieWidgets und Mashups.“

Wenn Unternehmen mit Anbietern von Hosted-Web-Conferencing zusammenarbeiten, befindet sich die Anwendung außerhalb der unternehmenseigenen Firewall und funktioniert auf Abruf (on-demand). Zurzeit sind viele der Vorteile des Hosting, wie geringe Einführungskosten, größere Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, internes Support-Personal frei werden zu lassen, für Kunden attraktiv, die Web-Conferencing für eine kleine Auswahl von Geschäftsanwendungen einsetzen.

„Sobald der funktionelle Bedarf an Web-Conferencing zunimmt, dürften Kunden sich auf standortgebundenen Softwareeinsatz verlagern“, berichtet Frau Petruczynik weiter. „Der wahre Wert von Web-Conferencing und anderen Collaborative Communications liegt in deren Integration in eine offene Plattform, auf der Endverbraucher die derzeitig übliche Nutzung von “multiplen Tools fürmultiple Prozesse” aufgeben und statt dessen ein UC-Produkt verwenden werden, von dem Conferencing und Collaboration ein wesentlicher Teil sein werden.“

Der britische Markt für Web-Conferencing-Dienstleistungen ist der reifste Markt in Europa und ist gerade durch die sich verändernden Preismodelle und die steigende Anzahl von Billig-Lösungen zunehmendem Preisdruck ausgesetzt. Dagegen bieten die Märkte in Mittel- und Osteuropa unausgeschöpfte Potentiale und Expansionsmöglichkeiten, leiden jedoch unter einer Vielzahl von infrastrukturellen, sozialen und politischen Barrieren. Die nächsten Jahre versprechen allerdings zahlreiche potentielle Wachstumschancen in Westeuropa, über die der europäischeMarkt für Web-Conferencing zur Reife gebracht werden kann.

„Globale Conferencing-Teilnehmer sollten zuerst ihre neueWeb-Conferencing-Lösung in den wichtigsten europäischen Ländern einführen, in denen Englisch gesprochen wird bzw. weit verbreitet ist, wieGroßbritannien,Deutschland und Skandinavien usw. und erst nach entsprechendem Erfolg und nach Hinzufügen von Integrationen in anderen europäischen Sprachen die Lösung in anderen europäischen Ländern einführen,“ rät Petruczynik. „Globale Anbieter müssen begreifen, dass eine Lokalisierung ihrer Produkte unbedingt notwendig ist, wobei es vor allem wichtig ist, dass Support in den lokalen Sprachenangeboten wird, da Englisch nicht überall ausreichend beherrscht wird.“

www.frost.com

Diesen Artikel finden Sie auch in der it management Ausgabe 6-2011.

 
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