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Cybersquatting und Domainnamen-Management für viele Unternehmen böhmische Dörfer PDF  | Drucken |  E-Mail
30. Juli 2009

NetNames-Umfrage: Großer Nachholbedarf im Umgang mit Unternehmensdomains.

Deutsche Unternehmer sind oftmals plan- und orientierungslos wenn es um Know-how in Sachen World Wide Web geht. Das ist ein Ergebnis der Online-Umfrage[1] des Domainnamen-Spezialisten NetNames. Nur ein Viertel der teilnehmenden Unternehmen nutzt demnach ein Domainnamen-Management, und zwei Drittel wissen nicht, was Cybersquatting bedeutet. Zudem haben die meisten Befragten nur die gängigen Domains .de und .com gesichert. Die Registrierung weiterer Domains wie .info, .net oder die neue .tel-Domain spielt bei ihnen keine Rolle.
 
Die Umfrageergebnisse im Überblick
 
76 Mitarbeiter von überwiegend IT- und Handelsunternehmen beteiligten sich an der NetNames-Umfrage. 56 Befragte gaben an, kein professionelles Domainnamen-Management in ihrem Unternehmen einzusetzen. Zwölf Umfrageteilnehmer wussten nicht, ob es so etwas bei ihnen gibt.
 
Die Registrierung von Domainnamen wird bei fast der Hälfte der Teilnehmer (36) von der jeweiligen IT-Abteilung übernommen, gefolgt von weiteren 36 Prozent (28), die diese Verantwortung einzig dem unternehmenseigenen Webteam zusprechen. Nur bei wenigen und in erster Linie kleinen Unternehmen (4) ist die Domainregistrierung Aufgabe der Geschäftsleitung. Unachtsam scheinen die Firmen mit dem allgemeinen Domainportfolio umzugehen. So wurden die Endungen nachgefragt, die das Unternehmen für seinen Online-Auftritt registriert hat. Das Ergebnis: 64 Teilnehmer haben das Suffix .de registriert und 60 die Endung .com. Mit gerade mal acht Registrierungen landete .net auf dem dritten Rang. Des Weiteren wurden mehrfach .eu, .info und die Endung .tv genannt.
 
Warum eine Fokussierung auf lediglich eine oder wenige Endungen gefährlich sein kann, erläutert Bernd Beiser, Geschäftsführer des Domainname-Spezialisten NetNames Deutschland: „Häufig nutzen vor allem Cyberkriminelle das Interesse an bestimmten Themen oder Firmen. Sie nutzen dann nicht registrierte Domains oder falsch geschriebene Seiten, um gefälschte Waren zu vertreiben, oder um sich durch Klick-Betrug Einnahmen zu ergaunern. Das kann dem Image des Unternehmens erheblichen Schaden zufügen.“ Beiser rät daher: „Selbst wenn Unternehmen nicht planen, Websites in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung zu stellen, empfiehlt es sich trotzdem, länderspezifische Top-Level-Domains zu beachten. Verlinken Sie einfach alle Domainnamen auf die gleiche Website! Gleichzeitig lässt sich so sicherstellen, dass potenzielle Kunden immer bei Ihnen und nicht bei der Konkurrenz landen.“
 
Ahnungslos zeigte sich die Mehrheit der Umfrageteilnehmer zudem beim gefährlichen Cybersquatting. 53 Prozent (40 Befragte) wissen nicht, was dieser Begriff bedeutet, und 15 Prozent (12) hielten den Begriff sogar für den offiziellen Registrierungsprozess von Webadressen. Auf die richtige Erklärung, dass es sich um das Besetzen von fremden Domainnamen handelt, kamen gerade mal 32 Prozent (24).
 
„Die Online-Präsenz wird immer wichtiger. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen mit Hilfe einer lückenlosen Domainnamen-Strategie zu unterstützen“, fügt Beiser hinzu. Mit dem NetNames Platinum Service behalten Unternehmen jederzeit den Überblick über ihr globales Domainportfolio. Durch die automatische Verlängerung stellt NetNames außerdem sicher, dass die Namen nicht versehentlich auslaufen. So haben Cybersquatter keine Chance, diese für sich zu registrieren und anschließend meistbietend zu verkaufen.

www.netnames.com

 

 
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