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Angst der Verbraucher vor Betrügern beim Online-Banking sinkt PDF  | Drucken |  E-Mail
30. Juni 2009

Zuverlässige, einfache Sicherheitsverfahren und Aufklärung wichtig.

Trotz Datenskandalen und Virenalarm fühlen sich Deutschlands Verbraucher bei ihren Online-Banking-Transaktionen deutlich sicherer als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderstudie der FIDUCIA IT AG „Online-Banking – Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet“. Im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2009, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest, wurden insgesamt 1.000 deutschsprachige Internetnutzer im Alter ab 18 Jahren online nach ihren Einstellungen zum Thema Sicherheit und Datenschutz beim Online-Banking befragt.
 
Online-Banking-Betrüger sind dreist, raffiniert und richten großen finanziellen Schaden an. Dagegen helfen stets auf dem neuesten Stand gehaltene Sicherheitsverfahren. Geht es um den Onlinezugang zu den Konten, sind Kunden von genossenschaftlichen Banken beispielsweise mit der mobileTAN-Technologie der FIDUCIA, die der TÜV Rheinland zertifiziert hat, auf der sicheren Seite. Hier erhält der Kunde vor der Autorisierung eine SMS auf sein Handy, in der Betrag, persönliche Daten sowie eine TAN stehen. Damit stellen die Banken im genossenschaftlichen FinanzVerbund ihren Kunden ein Verfahren zur Verfügung, das unabhängig vom eventuell mit Viren befallenen PC funktioniert. Die Sicherheitsverfahren zeigen inzwischen Wirkung – und die Verbraucher fühlen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser vor Online-Kriminalität geschützt, wie die aktuelle Sonderstudie der FIDUCIA im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2009 zeigt: Während 2008 noch 16 Prozent der Befragten aus Angst vor Betrügern auf Online-Banking Transaktionen verzichteten, sank dieser Prozentsatz in 2009 auf vier Prozent. „Dennoch ist es enorm wichtig, dass die technischen Entwicklungen immer in Bewegung bleiben, denn die Angriffe werden professioneller und der Kunden-PC ist nach wie vor das schwächste Glied in der Sicherheitskette. Dabei ist es eine große Herausforderung, Systeme zu finden, die so einfach sind, dass sie vom Verbraucher akzeptiert und genutzt werden“, betont Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der FIDUCIA IT AG. Um den Banken eine Wahlmöglichkeit für die Ausstattung ihrer Kunden mit sicheren Verfahren zu bieten, hat die FIDUCIA neben mobileTAN das Verfahren Sm@rt-TAN plus entwickelt. Bei den aktuellen Markttests wird vor allem darauf geachtet, dass das Verfahren intuitiv vom Kunden bedienbar ist. Anschließend wird das neue Verfahren allen Banken und deren Kunden zur Verfügung gestellt.

Sicherheit und Datenschutz noch immer an erster Stelle 

Trotz sinkender Ängste vor Betrug stehen Sicherheit und Datenschutz im Bewusstsein der Verbraucher nach wie vor an erster Stelle. Auch das beweist die aktuelle Studie. So verwundert es nicht, dass die Bereitschaft, aktiv etwas für die Sicherheit zu tun, tendenziell zugenommen hat. 85 Prozent  der Befragten akzeptieren Sicherheitsvorkehrungen wie Virenschutzprogramme und Anti-Spy-Ware. Diese Verfahren stehen damit an erster Stelle. 81 Prozent der Befragten kontrollieren regelmäßig die Umsätze ihrer Konten, und 75 Prozent rufen Online-Banking nur über die Startseite ihrer Bank auf. Danach folgt mit 67 Prozent als Sicherheitsmaßnahme die regelmäßige Installation von Updates für Betriebssystem und Virenscanner. Hier besteht weiterhin Aufklärungsbedarf. Es erweist sich als unzureichend, Sicherheitshinweise auf die Online-Banking-Seite zu stellen. Gefragt sind Sicherheitsmechanismen, die auch dem durchschnittlichen Kunden ohne besondere Kenntnisse und Fähigkeiten wenige Möglichkeiten für falsches Verhalten lassen.
 
Die mobileTAN als zur Zeit sicherstes Verfahren beim Online-Banking konnte den Bekanntheitsgrad nochmals um sechs Prozent auf jetzt 58 Prozent steigern, und auch die Nutzung stieg von 24 auf 34 Prozent. Das iTAN Verfahren wird jedoch mit 39 Prozent immer noch am häufigsten eingesetzt. Auch hier sind weiterhin Aufklärungsarbeit und innovative Marketingideen gefragt. Dass gutes Marketing Früchte tragen kann, zeigen die Erfahrungen einiger von der FIDUCIA betreuten Banken. Sie haben es geschafft, bereits bis zu 70 Prozent ihrer Kunden auf das einfach zu bedienende mobileTAN-Verfahren umzustellen.

Sicherheit zum Nulltarif?

Die aktuelle Studie bekräftigt den Trend, dass Verbraucher trotz hohem Sicherheitsbewusstsein Sicherheit möglichst zum Nulltarif wünschen. Insbesondere vor dem Hintergrund wirtschaftlich schwierigerer Zeiten ist es verständlich, dass inzwischen 67 Prozent der Befragten nicht bereit sind, für die Sicherheit ihrer Online-Transaktionen etwas zu bezahlen (2008 lag die Zahl noch bei 61 Prozent). Auch die Zahl derer, die bereit sind, einmalig – beispielsweise in einen Kartenleser – zu investieren, sank von 15 auf 13 Prozent.

Bei der großen Zahl der sicherheitsbewussten, aber sehr preissensiblen Kunden können jene Banken punkten, die mit einem Sicherheitspaket wie VR-Banking Plus ihren Bankkunden nicht nur kostenlose Sicherheit für ihre Online-Transaktionen durch mobileTAN anbieten, sondern außerdem eine hervorragende Firewall- und Virenschutzsoftware, die das Surfen im Web generell sicherer macht.

www.nonliner-atlas.de

 

 
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