| HP Software Universe 2008 in Wien: Hintergrundinformationen zu den Produktneuheiten | | Drucken | |
| 18. Dezember 2008 | |
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Auf der diesjährigen HP Software Universe 2008 in Wien gab es ausreichend Gelegenheit, sich über bewährte sowie neue Softwarelösungen, Produkte, Prozesse und Methodiken zu informieren, die einen bedeutenden Beitrag zum Geschäftserfolg leisten können. 1. HP Quality Center 10.0 Neue Funktionen unterstützen den Aufbau eines „Center of Excellence“ für das Qualitätsmanagement, das die Applikations-Modernisierung zentral steuert und an den Unternehmenszielen ausrichtet. Damit lassen sich sowohl die Effektivität als auch die Effizienz des Qualitätsmanagements steigern. Wichtig ist dies insbesondere für komplexe und verteilte Applikations-Umgebungen, beispielsweise bei einer großen Anzahl von SAP-Instanzen in Unternehmenstöchtern mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Zu den neuen Funktionen von HP Quality Center 10.0 im Einzelnen:
Prozess-Standardisierung
Gemeinsames Nutzen und Wiederverwenden von Assets
Versionierung und Baselining
Projektübergreifendes Reporting
Erweiterung des Anforderungs-Managements 2. 360-Grad-Management Die Neuheiten im operativen IT-Management helfen Unternehmen dabei, IT-bedingte Störungen der Geschäftsabläufe zu verhindern oder schnell zu beheben. Basis dafür sind neue Versionen einer Reihe von HPs IT-Managementlösungen und ihre Integration mit HPs Konfigurationsdatenbank (Universal Configuration Management Database, UCMDB). Folgende neue Versionen werden auf der HP Software Universe in Wien vorgestellt: HP UCMDB 8.0, HP Business Availability Center 8.0, HP Network Node Manager i Series Advanced Software und HP Service Manager 7.1. Eine komplett neue Lösung ist HP Operations Manager i. Schließlich gibt es auch die neue Version 7.5 von HPs Software für die Automatisierung des Netzwerk-Managements, HP Network Automation. Die Integration dieser Lösungen mit der UCMDB ermöglicht eine „360-Grad“-Sicht auf Geschäftsabläufe, Endanwender-Erfahrungen, Applikationen und Systeme inklusive ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten. Das heißt: Zeichnen sich Probleme bei kritischen Prozessen ab – beispielsweise langsamer werdende Antwortzeiten bei der Online-Flugbuchung – lassen sich die ursächlichen IT-Probleme über alle Domänen hinweg diagnostizieren und schnell beheben. Operations Manager i (OMi) fungiert hierbei als konsolidierte Management-Plattform für so genannte Events (Alarme) aus dem Endanwender-, Geschäftsprozess- und IT-Monitoring. Nutzer von OMi ist typischerweise der First Level Support. Das Besondere an der Lösung ist, dass sie Events sowohl auf technischer als auch geschäftlicher Ebene nach Relevanz priorisiert, filtert sowie nach ihren Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen vorstrukturiert und präsentiert. Der First Level Support erkennt praktisch auf einen Blick, wie geschäftskritisch das Problem ist und in welchem Bereich die Problemursache angesiedelt ist. Damit wird eines der größten Probleme beim Monitoring gelöst: in einer unübersehbaren Masse an technischen, benutzerorientierten und geschäftsrelevanten Alarmen zu unterscheiden, was Ursache und was Wirkung ist. Erreicht wird dies durch die „Topologie-basierte Event-Korrelation“: Dabei werden die Events mit der Abhängigkeitshierarchie (Dependency Map) der UCMDB abgeglichen, bevor sie in OMi angezeigt werden. Ein sehr vereinfachtes technisches Beispiel: Ein SAN wird genutzt von einem Active Directory, dieses wird wiederum vom Exchange-Server genutzt, auf den Nutzer über einen Proxy-Server zugreifen. Ein SAN-Problem erzeugt somit eine Reihe von Events auf verschiedenen Ebenen, vom SAN bis zu den Antwortzeiten des Anwender-Clients. Durch den Abgleich dieser Events auf die Abhängigkeitskette der UCMDB wird der Zusammenhang klar. „Nebengeräusche“, also Events, die nichts mit dem Problem zu tun haben, werden aussortiert. Zusätzlich werden die Events, deren Ursache aus demselben Problem herrühren, von der Korrelationstechnologie von OMi zu einem Event korreliert. In OMi wird nur der nach Ursache und Wirkung vorstrukturierte Event-Zusammenhang angezeigt. Der First Level Support kann somit mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf die Problemursache schließen und das Problem entweder selbst lösen oder ein Incident eröffnen und an die entsprechende IT-Domäne weitergeben. Auch bei der sich anschließenden Problemisolierung steht dem Second und Third Level Support die 360-Grad-Sicht der UCMDB zur Verfügung. Möglich ist dies mit der Version 8.0 der Lösung HP Business Availability Center (BAC). Zudem kann BAC nun auch Incidents aus HP Service Manager (Version 7.1) auswerten. Für die Problemisolierung bietet BAC eine Reihe von Technologien für die Korrelationsanalyse und für die Verhaltens-Analyse und -Prognose auf der Grundlage historischer Daten. Letzteres erlaubt das Erkennen von IT-Problemen bereits im Entstehungsstadium. Das oben beschriebene Beispiel ist ein sehr vereinfachtes und eher an der IT orientiert. Die HP UCMDB 8.0 speichert aber auch direkt geschäftsrelevante Informationen, wie zum Beispiel den Status von Transaktion im Zahlungsverkehr, und kann diese mit technischen Daten (Netzwerk, Server, Anwendung, Speichersysteme, Clients) korrelieren. Erst diese Kombination von technischen und geschäftlichen Informationen ermöglicht ein echtes 360-Grad-Management. |
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